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Zwischen Radweg und Anforderungstaster an der Fußgängerampel Kuhmühle liegen einige Meter. Nun sollen die Radler einen eigenen Taster bekommen Fotos: Hanke

Wegen eines Schildbürgerstreichs muss nachgebessert werden

Hamburg. Die nach monatelangem Umbau jüngst fertiggestellte Kreuzung Kuhmühle/Eilenau/Armgartstraße wird noch einmal modifiziert.
Der Grund: Beim Umbau entstanden auch neue Radwege - und die Ampeln wurden zum Teil versetzt. Weil die Ampel an der Ecke Kuhmühle/Eilenau in Richtung Norden ein Stück eben in diese Richtung umgebaut wurde, können die Radler, die aus der Eilenau kommen, nun den Anforderungstaster am Ampelmast nicht mehr erreichen, wenn sie vor der roten Fußgänger-/Radfahrerampel halten. Sie müssen ihr Rad ein paar Meter zum versetzten Ampelmast schieben, den Taster betätigen und wieder zurück zum Radweg gehen.
Zeitraubend
„Das ist zeitraubend und widerspricht dem Gedanken, das Radfahren attraktiver zu machen“, urteilen SPD und Grüne in einem Antrag beider Parteien im Regional-
ausschuss Barmbek/Uhlenhorst/Hohenfelde/Dulsberg. Darin fordern sie die Installation eines Anforderungstasters direkt neben dem Radweg. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Viele Radler haben schon ihre eigene Lösung gefunden. Sie halten einfach nicht auf dem Radweg, sondern fahren
gleich zur Ampel, drücken den Taster und überqueren die Fahrbahn auf dem Fußgängerüberweg... (ch)
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Klaus Sebaldt aus Barmbek | 08.07.2015 | 20:29  
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