Wer rettet wen?

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Alexander Grasseck (v.l.), Herdolor Lorenz und Leslie Franke haben den Film produziert Foto: Grell

Film aus St. Georg feiert Premiere in ganz Europa

City „Die Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit“: So lautet der Untertitel zum Film „Wer rettet wen?“, der
am Mittwoch, 11. Februar, in mehreren hundert Kinos in ganz Europa Premiere feiern wird, darunter auch im Metropolis in der Kleinen Theaterstraße. Die Hamburger Filmemacher Leslie Franke und Herdolor Lorenz, die seit Jahrzehnten in St. Georg wohnen, haben einen Film gedreht, „der uns alle angeht“, betont Produzentin Leslie Franke. Über 2000 Spender aus verschiedenen Ländern haben diese Produktion erst möglich gemacht und mit einem Aktionstag am 11. Februar soll er nun an möglichst vielen Orten gleichzeitig zur Diskussion anregen.
Worum geht es in diesem Film? Seit fünf Jahren werden Banken und Länder aus der Finanzkrise gerettet - mit Steuergeld. Politiker schaffen immer neue Rettungsfonds, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, nur ist keine Rettung in Sicht. Wer rettet wen? Die Reichen die Armen, die Politiker die Banken, die Rettungsschirme ganz Europa oder die Steuerzahler einige wenige Individuen? Leslie Franke und Herdolor Lorenz, die mit Alexander Grasseck und Stefan Corint den Film produziert haben, wollen aufklären, Antworten finden, eine Diskussion entfachen. Jeder, der den Film zeigen möchte, kann ihn erwerben und zu nicht kommerziellen Anlässen nutzen. (kg)
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1 Kommentar
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Rainer Stelling aus St. Georg | 05.02.2015 | 00:56  
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