Geld gesammelt in Hamburg

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Die Klasse 10b der Domschule in St. Georg überreichte das Spendengeld im Beisein von Lehrerin Regina Geyer (links) an Christiane Schüddekopf (Mitte) von der Sternenbrücke Foto: wb

Domschüler verkauften Lose zugunsten der Sternenbrücke

Hamburg. Mit einer großen Solidaritätsaktion haben Zehntklässler der Domschule St. Marien jetzt das Kinderhospiz Sternenbrücke unterstützt. 250 Euro spendeten die Jugendlichen der Klasse 10b für die Arbeit der Sternenbrücke in Rissen. Im Religionsunterricht hatten die Schüler der Stadtteilschule am St. Marien-Dom mit ihrer Lehrerin Regina Geyer das Thema „Sterben und Tod“ behandelt und über die Hospize und deren Arbeit gesprochen. Spontan starteten die Jugendlichen eine Sammel-aktion. Während eines Schulfestes organisierten sie eine Tombola, dessen Erlös dem Kinderhospiz zugute kommen sollte. Der Verkauf von 500 Losen erbrachte die stolze Summe von insgesamt 250 Euro. Aus den Geldscheinen und ihren eigenen Namen bastelten die Zehntklässler ein „Sternenplakat“, das sie jetzt vor Ort im Kinderhospiz Sternenbrücke an Christiane Schüddekopf überreichten. Die Schüler nutzten den Besuch zugleich, um neue Erfahrungen zu sammeln und Einblicke in die Not der jungen Patienten zu gewinnen. Der persönliche Kontakt zu einem 20-jährigen Patienten berührte die jungen Menschen auf besondere Weise. „Wir haben die Sternenbrücke als einen Ort der Geborgenheit, nicht der Trauer erlebt“, erklärte Domschul-Lehrerin Regina Geyer. Viele der Jugendlichen wollen schon bald nach Rissen zurückkehren und den Kontakt auf jeden Fall aufrecht erhalten – zum Tag der offenen Tür am 1. Mai. (kg)
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