KULTURISTENHOCH2 startet durch

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Einschränkungen im Alltag simuliert (Foto: KulturistenHoch2)
Rahlstedt feiert erfolgreiche Pilotphase und Kick Off für die nächste Runde

Hamburg (mk) Geradezu liebenswert sehen sie aus, diese Enkelkinder, die zusammen mit Oma oder Opa Hamburgs kulturelle Szene „unsicher“ machen. Engagiert debattieren sie mit ihrer Begleitung über das gerade Erlebte und zeigen, wie völlig verschiedene Generationen auch in der Freizeit voneinander profitieren. Allerdings handelt es sich um Wahlverwandtschaften – die Tandems, um die es hier geht, sind Teilnehmer*innen des Projektes KULTURISTENHOCH2.


Vor etwa einem Jahr bereiteten sich die ersten Schüler*innen auf das gemeinsame Kulturerleben mit der älteren Generation aus ihrem Stadtteil vor. In vorbereitenden Trainings lernten Sie die Perspektive der Älteren kennen – mit dem Schatz an Lebenserfahrung einerseits und den altersbedingten Einschränkungen andererseits. Anschließend stürzte man sich zusammen ins Getümmel. Als Kooperationspartner der ersten Stunde ist das Gymnasium Rahlstedt morgen (am 22. Juni) Gastgeber der hiesigen Stadtteilfeierlichkeiten zum Start in das nächste gemeinsame Jahr. Die Pilotphase war außerordentlich erfolgreich und so haben ihre Akteure zahlreiche Nachahmer gefunden.

KULTURISTENHOCH2 ist ein Projekt der GEMEINSAM! Jung und Alt für Teilhabe und Lebensfreude gUG (haftungsbeschränkt). Es wendet sich speziell an Seniorinnen und Senioren mit kleiner Rente. Diese sind eingeladen, gemeinsam mit einem jungen Menschen aus ihrem Stadtteil, die kulturelle Vielfalt Hamburgs zu nutzen. Für die Eintrittskarten sorgt dabei die Initiative KulturLeben Hamburg. Grundlage dieses Angebotes ist die Zusammenarbeit mit Schulen, deren engagierte Schüler*innen ehrenamtlich die Aufgabe als Kulturbegleiter*innen in ihrem Stadtteil übernehmen. Das Projekt ist komplett spendenfinanziert und steht unter stetiger Beobachtung seiner Evaluatoren und der Hamburger Spitzenpolitik. So trägt Katharina Fegebank, 2. Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, dieses Generationenprojekt als Schirmherrin in die Öffentlichkeit.

Das gemeinsame Kulturerlebnis hat regelrechten Suchtfaktor – mit den kleinen Tücken des Alltags übrigens: „Wir haben auf der Rückfahrt so intensiv diskutiert, dass wir glatt verpasst haben, an der richtigen U-Bahn-Haltestelle auszusteigen!" (Besucherin des Theaterstücks „Am anderen Ende der Sonnenallee“)

http://kulturisten-hoch2.de
Wortbild.Kaminski
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