Vielfältige Ursachen für trockene Haut

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Das größte Organ unseres Körpers ist die Haut welche einige Funktionen zu erfüllen hat. Trockene Haut kann wenige, aber auch viele Stellen betreffen und durchaus weitere, unangenehme Begleitsymptome hervorrufen. Weiterhin kann trockene Haut auch zusätzlich, zur eigentlichen Erkrankung, die Seele belasten, da gerade die Gesichtshaut und auch die Hände gut sichtbar für alle sind.

Oftmals tieferliegende Ursachen für trockene Haut

Bevor nun trockene Haut, die bedingt durch eine Erkrankung entstanden ist, behandelt werden kann, ist daher vorrangig zuerst die Grunderkrankung zu diagnostizierend und zu behandeln. Ihr Arzt und hier meist speziell der Dermatologe, wird Ihre trockene Haut ganz genau auf sämtliche Ursachen sichten und prüfen. Wenn die Trockenheit nicht auf einer Erkrankung beruht und gut auf eine Creme mit viel Feuchtigkeit anspricht, wird er Sie hinsichtlich eines speziellen Produktes beraten oder Ihnen sogar eine entsprechendes Produkt individuell durch eine Apotheke anmischen lassen. Wenn nun aber ein Krankheitsverdacht vorliegt, muss eine gezielte Therapie erfolgen. Denn eine trockene Haut durch eine Diabetes- oder eine Schilddrüsenerkrankung wird zweifelsfrei auch einen unterschiedlichen Therapieansatz haben. Trockener Haut, auf Grund einer Hautkrankheiten, sollte immer schnell entgegengewirkt werden, damit möglichst im Anfangsstadium schnelle Abhilfe mit reichhaltige und rückfettende Produkte meist bedenkenlos eingesetzt werden. Generell gilt auch bei der Pflege von trockener Haut, die auf einer Erkrankung basiert, diese angemessen zu pflegen, auf langes und zu heißes Duschen zu verzichten und Faktoren, wie Alkohol oder Nikotin, zu meiden.

Ernährung kann ein Aspekt bei der Behandlung sein

Auch auf die gesunde Ernährung sollte natürlich bei einer Erkrankung, die trockene Haut verursacht, generell Wert gelegt werden. Zusätzliche Gaben an Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente können trockener Haut positiv entgegenwirken. Zusätzliche Abhilfe bei trockener Haut, egal ob durch eine Erkrankung entstanden oder nicht, können Sie aber auch immer schaffen, indem Sie die Raumluft zusätzlich befeuchten. Gerade in der Heizperiode macht es Sinn die Feuchtigkeit der Luft auf bis zu 70% zu erhöhen. Bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes wie beispielsweise einer Magenschleimhautentzündung, diversen Darmerkrankungen, dem Zollinger-Ellison-Syndrom oder Zöliakie wird eine Behandlung in erster Linie darauf hinauslaufen, die durch diese Erkrankungen geschädigte trockene Haut wieder mit ausreichend Feuchtigkeit durch spezielle Präparate zu versorgen. Ihr Arzt wird Ihnen neben einer speziellen Medikamententherapie auch empfehlenswerte Produkte, wie milde Reinigungsmittel, empfehlen. Von allem, was die geschädigte Haut noch mehr reizt, wie alkoholhaltige Gesichtslotionen oder Reiniger, wird er Ihnen abraten. Tages- und Hautcreme mit den Vitaminen A und E wird er Ihnen nahelegen, aber auch gut verträgliche und rückfettende Öle wie Weizenkeimöl, Mandelöl, Jojobaöl oder Olivenöl. Lockere und legere Kleidung kann Ihnen dabei ebenfalls helfen, dass Ihre Haut nicht oder nicht weiter austrocknet. Menschen mit Neurodermitis helfen meist Omega-3-Fettsäuren, die ungesättigt sind. In Nachtkerzensamenöl ist dieser Stoff, der den Lipidfilm der Haut wieder ins Gleichgewicht bringt und festigt, enthalten. Wenn nun aber Ihre Haut bereits krankhaft trocken ist, sollten Sie bei einigen alltäglichen Dingen eine gewisse Vorsicht walten lassen. Beim nötigen Hausputz sollten Sie zum Schutz Ihrer Hände immer geeignete Schutzhandschuhe tragen, um den Kontakt mit aggressiven Reinigungsmitteln zu vermeiden. Wenn Sie dann aber dennoch eine Handcreme einsetzen müssen, sollten Sie darauf achten, dass in ihr keine Parfümstoffe und vor allem keine PEG/PEG-Derivate enthalten sind, da diese die Haut insgesamt noch weiter schädigen und durchlässiger für andere Fremdstoffe machen.
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