Anschlag auf Messehallen – Staatsschutz ermittelt

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Am 8. und 9. Dezember tagt der OSZE-Ministerrat in den Hamburger Messehallen Archivfoto: wb
Hamburg: Messehallen |

Wenige Tage vor dem OSZE-Gipfel in Hamburg haben mutmaßliche Linksradikale einen Eingang des Tagungsortes verwüstet

Hamburg Am späten Sonnabend (26. November) wurde in der Karolinenstraße, Ecke Tschaikowskyplatz im Bereich der Hamburger Messehallen ein Brandanschlag verübt. In den Hamburger Messehallen sollen sich am 8. und 9. Dezember die 57 Außenminister der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) treffen (das Wochenblatt berichtete). Vor dem Eingang der Messehallen Süd brannten Müllcontainer, ein Motorrad und mehrere Reifen. Bei dem Anschlag wurde auch die Glasfront der Messehallen beschädigt. Auf der Fahrbahn waren zudem Krähenfüße (Wurfeisen) verteilt. Laut Zeugenaussagen sollen sich zwischen 30 bis 50 Personen, überwiegend vermummt, an der Tat beteiligt haben.

Linksextreme bekennen sich


Im Internet hat sich eine linksradikale Gruppe zu dem Brandanschlag bekannt. „Wir haben (…) an dem Austragungsort der OSZE- und G20 Gipfel, der Hamburger Messe im Eingang Süd, mit Reifen und Benzin Feuer gelegt. (…) Wir haben uns zu dieser Abrissinitiative entschieden, da wir die Messe (…) ebenso grundsätzlich ablehnen wie die dort geplanten Herrschaftstreffen.“
Wegen schweren Landfriedensbruchs haben der Staatsschutz und das LKA, Abteilung Brandermittlungen, die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die Polizei Hamburg bittet um Mithilfe und Zeugenaussagen unter Telefon 040 / 428656789

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