Handy-Plagiate angeboten

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Symbolbild: thinkstock
City. Mehreren Zivilfahndern des Polizeikommissariats 14 fiel am späten Nachmittag in der Spitalerstraße ein Mann auf, der mehrfach Passanten ansprach und ihnen einen aus der Entfernung nicht zu erkennenden Gegenstand offenbar zum Verkauf anbot. Ein zweiter Verdächtiger beobachtete dabei aufmerksam die Umgebung. Nach sechs offenbar erfolglosen Versuchen, ihre Ware an den Mann zu bringen, entfernten sich die Observierten durch den Reesendamm Richtung Jungfernstieg, kehrten dann über die Bergstraße und Mönckebergstraße wieder zurück. Mittlerweile hatten die Fahndern einen der angesprochenen Fußgänger gestoppt und befragt. Sie erfuhren, dass ihm die Männer ein Smartphone eines koreanischen Herstellers für 350 Euro verkaufen wollten. Daraufhin wurden die beiden 21 und 23 Jahre alten Rumänen, die keinen festen Wohnsitz haben, vorläufig festgenommen. Sie hatten vier weiße Handys bei sich - vermutlich Plagiate -, außerdem mehrere gefälschte Bestellscheine für Mobilfunkverträge. (th)

Tourist bestohlen

City. Ein russischer Tourist hob kürzlich an einem Geldautomaten am Hauptbahnhof 4500 Euro ab, weil er sich damit ein Auto kaufen wollte. Das Geld steckte er in ein Seitenfach seiner Umhängetasche. Anschließend unternahm der Mann einen Bummel durch die Stadt. Im Neuen Wall stellte er fest, dass ein Unbekannter den Reißverschluss des Seitenfachs geöffnet und das Geld entwendet hatte. (th)

Trick: Scheck war nicht gedeckt

Uhlenhorst. Es schien ein ganz normales Geschäft zu sein: Bei einem Internet-Reiseportal, das von einem Uhlenhorster Ehepaar betrieben wird, erkundigte sich ein Unbekannter nach einer aufwendigen Reise nach Litauen. Er erhielt ein Angebot über 4.448 Euro. Der Kunde bestellte und schickte per Post aus London einen Scheck, der von einer Charity Organisation ausgestellt worden war.
Der Trick: Dieser Scheck war nicht über den verlangten Rechnungsbetrag ausgestellt, sondern wesentlich höher - über 9.000 englische Pfund, sprich etwa 11.190 Euro. Die Firmeninhaber ließen sich den Scheck zunächst gutschreiben. Kurz darauf wurde das Paar per Mail gebeten, den irrtümlich zu viel überwiesenen Betrag zurück zu überweisen. Dazu war eine Kontonummer mit einem anderen Namen angegeben. Die Firmeninhaber überwiesen im Glauben an die Gutschrift die Differenz in Höhe von 6742 Euro. Tage später kam das böse Erwachen: Der Scheck war nicht gedeckt. Die Bank stornierte die Gutschrift, aber die überwiesenen 6700 Euro ließen sich nicht zurückholen. (th)

Diebespärchen stiehlt Handy

City. Eine Frau hielt sich nachmittags in einem Restaurant im Jungfernstieg auf, als plötzlich ein Pärchen ihren Tisch ansteuerte und eine Liste zeigte, auf der um Spenden gebeten wurde. Die 26-Jährige wies den jungen, dunkelhaarigen Mann und seine Begleiterin unmissverständlich ab, und die beiden verschwanden. Doch da war es bereits zu spät, denn nach wenigen Minuten bemerkte die Kundin, dass ihr etwa 850 Euro teures Handy, das eben noch auf dem Tisch vor ihr gelegen hatte, verschwunden war. (th)

Einbrecher überrascht

St. Georg. Als der Inhaber einer Bar in der Danziger Straße nachts um 3.20 Uhr nach halbstündiger Abwesenheit zurückkehrte, hörte er von drinnen Stimmen. Der 57-Jährige schloss auf und sah einen Unbekannten, der unter dem Tisch lag und bei seinem Anblick aufsprang. Der etwa 25 Jahre alte, mit einer weißen Trainingsjacke bekleidete Fremde floh an ihm vorbei aus der Kneipe. Der Einbrecher, der durch ein zur Soester Straße gelegenes Fenster mit Lüftungsvorrichtung eingestiegen war, ging leer aus. Es hatte sich kein Geld mehr in der Kasse befunden. (th)
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