Kampf gegen Drogenkriminalität in Hamburg

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Bei Schwerpunkteinsätzen zur Bekämpfung der Drogenkriminalität verhängt die Hamburger Polizei Aufenthaltsverbote Symbolfoto: thinkstock

Polizei verhängt Aufenthaltsverbote. Betroffen waren neben St. Georg auch St. Pauli und die Sternschanze

St. Georg Bei Schwerpunkteinsätzen zur Bekämpfung der Drogenkriminalität, die neben St. Georg auch St. Pauli und die Sternschanze betrafen, hat die Polizei nach eigenen Angaben 48 Aufenthaltsverbote und vier Platzverweise ausgesprochen. Überprüft wurden am vergangenen Mittwoch 112 Personen. Polizeisprecher Ulf Wundrack sagte dem Hamburger Wochenblatt, Aufenthaltsverbote würden gegen Angehörige der Drogenszene ausgesprochen, „man kennt diese Leute“. Platzverweise erfüllen nach seinen Angaben einen ähnlichen Zweck, sie seien zeitlich nicht begrenzt und ihre Anwendung von der Situation abhängig; Grundlage für beide sei das Sicherheits- und Ordnungsgesetz (SOG). Ungewöhnlich sind solche Maßnahmen laut Wundrack nicht. Während des Einsatzes in St. Georg war ein 20-Jähriger im Kleinen Pulverteich wegen wiederholtem Rauschgifthandel vorläufig festgenommen worden. Die Beamten hätten rund 90 Gramm Haschisch, zwei Handys und 770 Euro „mutmaßliches Dealgeld“ sichergestellt; Kriminalbeamte hätten ihn einem Haftrichter zugeführt. (fbt)
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Rainer Stelling aus St. Georg | 31.08.2016 | 14:44  
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