Mann raucht Crackpfeife vor Streife

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Hamburg-City: Ein 33-Jährigen konsumiert vor den Augen der Bundespolizei Drogen Symbolfoto: thinkstock
Hamburg: S-Bahnstation Jungfernstieg |

33-Jähriger per Haftbefehl gesucht – Mutter löst Sohn aus

Hamburg-City Am frühen Donnerstagmorgen (1. Juni) geriet ein Mann, der an einer Treppe auf dem Bahnsteig der S-Bahnhaltestelle Jungfernstieg eine Crackpfeife rauchte, ins Visier von Bundespolizisten. Die Beamten überprüften daraufhin die Personalien des Mannes. Dabei kam heraus, dass gegen den 33-Jährigen ein Haftbefehl vorlag. Der Verurteilte wurde seit Anfang September 2016 mit einem Haftbefehl wegen Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz gesucht. Der Mann hatte eine geforderte Geldstrafe nicht gezahlt und hatte sich auch einer Strafvollstreckung zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 50 Tagen bislang entzogen. Weil der Mann die Geldstrafe in Höhe von 500 Euro nicht zahlen konnte, wurde er festgenommen.

Mutter bewahrt Sohn vor Gefängnis

Telefonisch erreichte der 33-Jährige seine Mutter, die für ihren Sohn die geforderte Geldstrafe gegen 2.20 Uhr auf einer Polizeiwache im Landkreis Havelland (Brandenburg) einzahlte. Damit bewahrte die Frau ihren Sohn vor der Verbüßung einer Freiheitsstrafe in der Haftanstalt. Da bei dem Mann bei einer Durchsuchung der Kleidung aber drei kleine Heroinportionen gefunden wurden, erwartet ihn ein entsprechendes Strafverfahren. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. (ngo)
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