Re: Ewiger Mythos - U-Bahn-Station in Steilshoop (Artikel S. 3 im Bramfelder Wochenblatt vom 2. Mai)

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Ich wohne seit 1973 in Steilshoop. Wenige Jahre später entstand der Cesar-Klein-Ring; Vermieter von Nr. 16 (u.a.) war die Firma Thor Immobilien. In deren Angebots-Prospekt lag der Eingang zur U-Bahn (mit Bild!) etwa dort, wo sich heute das "Jetzt" befindet. Sehr überzeugend: ein älterer Bekannter von mir mietete eine kleine Wohnung im CKR 16 (= U-Bahn-Nähe, so dachte er). Er ist inzwischen lange tot; die U-Bahn kam nie.

Dass die U4 von Farmsen über Bramfeld - Steilshoop - Rübenkamp zur Sengelmannstraße wirklich geplant war, sieht man immer noch am verfallenden zweiten Bahnsteig in der Sengelmannstraße. Und wenn man auf den Stadtplan schaut, wird man sehen, dass die vorhandenen Grünflächen noch den damaligen Bebauungsplan erahnen lassen.

Material für den U-Bahnhof Steilshoop wurde überflüssig, die Kacheln waren schon gekauft. Und so kam die damals im Bau befindliche Evangelische Kirche zu ihrem äußeren Anblick: die blauen Kacheln gab es im Sonderangebot... Leider reichten die Kacheln nicht ganz: nur ein halber der vier Pfeiler des Glockenturms wurde gekachelt. Spitzname der Martin-Luther-King-Kirche ist seit damals "Blaue Kachel". (Quelle dieser Geschichte: der Pastor, der meine Söhne konfirmierte)
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Volker Doormann aus Steilshoop | 20.06.2012 | 09:07  
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