Geringe Frauenquote in IT Führungspositionen

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(Foto: Markus Vogelbacher / pixelio.de)
Dass der IT Bereich in der Unternehmenswelt einen sehr bedeutsamen Platz einnimmt, wird wohl niemand bestreiten. Männer sind in dieser Branche die bestimmenden Köpfe, doch ist das wirklich die klügere Variante und wären nicht Frauen in dieser männlich geprägten Domäne sehr viel besser aufgehoben? Die Geschlechterfrage in Bezug auf Führungspositionen wird wohl so lange nicht aus den Medien verschwinden, bis sich grundsätzlich etwas ändert und mehr Frauen als Manager eingestellt werden. Besonders in Bereichen wie der IT Branche ist das noch Zukunftsmusik, doch tatsächlich suchen viele IT Unternehmen mittlerweile händeringend nach weiblichen Führungskräften für technische Ressorts.
Eine Bevölkerungsbefragung der Personalberatung InterSearch Executive Consultants, die im Frühjahr 2013 durchgeführt wurde, zeigt nämlich, dass Managerinnen sich besonders durch Fleiß und Kommunikationsstärke auszeichnen, ebenso wie kooperatives, partnerschaftliches Verhalten. Die Führungsstile sind nach Ansichten der Befragten bei Männern und Frauen tatsächlich leicht verschieden, auch wenn man dabei kein Klischeedenken übernehmen sollte, denn Ausnahmen bestätigen schließlich die Regel. Die Frage, die sich für die Unternehmen direkt stellt, ist doch, ob eine Frau in der Führungsposition einen positiven Einfluss auf den Erfolg des Unternehmens haben kann. Tatsächlich ist wohl eine Mischung aus männlichen und weiblichen Mitarbeitern und Personen in Führungspositionen das, was den Erfolg ausmachen kann, „Diversity“, wie es im amerikanischen Raum so schön genannt wird.

Frauen haben doch aber mit der IT Branche nichts zu tun, weil sie von Technik und Computern keine Ahnung haben, oder? Schon wieder ein Klischee, das immer mehr Frauen außer Kraft zu setzen wissen. Und selbst die männerbestimmte IT Branche an sich hat mittlerweile bemerkt, dass eine Frau ebenso ihr Können in diesem Bereich beweisen sollte wie ein Mann. 2011 wurde zum Beispiel zu einer Initiative unter dem Namen „Frauen in die IT“ aufgerufen. Bisher allerdings ohne Erfolg, denn die Zahl der Frauen in Führungspositionen wurde seitdem noch nicht merklich gesteigert, der Anteil ist sogar gesunken. Dabei wären die Punkte, die für ein Technologieunternehmen besonders wichtig sind, nämlich Know How und Kreativität, durchaus ein Kriterium, das absolut geschlechterunabhängig ist. Hier, wie bei der Netram Memory GmbH, zählen nicht nur Universitätsabschlüsse mit Bestnote, sondern es geht um ein ständiges Neuerfinden und KnowHow wie beispielsweise zu den Themen: QSFP, SFP, XFP, X2, CWDM, Bidi für Brocade Enterasys Memory Upgrade ECC, Dimm, Satadimm, Memory und RAM Speicher.

Während im IT Bereich immer mehr Frauen in Führungspositionen erwünscht wären, ist es mittlerweile hauptsächlich der Human Ressources Bereich, bei dem der Anteil der weiblichen Führungskräfte bei fast 54 Prozent liegt. Das ist ein krasser Unterschied zu anderen Branchen, wo die Frauenquote ungefähr bei 34 Prozent liegt. Experten halten die Tatsache, dass man in diesem Bereich nicht unbedingt technische Kenntnisse benötigt, für den Grund, warum sich in diesen Positionen so viele Frauen befinden. Ob dies nicht aber schon wieder ein dummes Klischee bedient, sollte man dabei lieber im Hinterkopf behalten. Interessant ist vor allem die Tatsache, dass Frauen zwar führend im Personalbereich tätig sind, wenn es aber darum geht, über die Vergabe hoher Managerposten zu entscheiden, dann sind es wieder meist Männer, die diesen Job erledigen und nicht die Frauen.

Quellen:
- statista.de
- intersearch-executive.de
- netram.de
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