Das Orchester vom Jenfeld-Haus

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Das Orchester des Jenfeld-Hauses Foto: wb
Hamburg: Charlottenburger Straße 1 |

440 Mitwirkende proben im Stadtteilhaus für das große Konzert in der Elbphilharmonie

Jenfeld Am vergangenen Wochenende war es mir ein besonderes Vergnügen und eine Ehre, als Ensembleleiter des Jenfeld-Haus Orchesters, das Konzerthaus – mit dem wie eine Welle geformten Dach – von einer anderen Seite betreten zu können: 440 Mitwirkende haben für ein bevorstehendes Ereignis geprobt, nämlich die öffentliche Darbietung einer Komposition des Amerikaners Terry Rily. Ein Stück, das aus 53 sogenannten Pattern besteht, also Mustern, die herkömmlich notiert sind. Die Tonart ist festgeschrieben. Das Metrum, der Grundschlag, der Puls – wird vorgegeben. Die Muster bestehen aus zwei bis 25 Noten. Die Rhythmen der Muster sind ebenso fixiert – jedoch nicht, wie lange jede einzelne Figur gespielt wird. Das bleibt jedem selbst überlassen. Chaos? Nein, durchaus nicht. Es gilt, aufeinander zu hören. Was machen die Nachbarn? Sich einmal herausnehmen. Zuhören. Ein großartiges Projekt, das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Elbphilharmonie auf die Beine gestellt haben. Geleitet wurde die Probe und wird das Konzert am kommenden Sonnabend (ausverkauft) von Duncan Ward, einem jungen Briten, der mit seiner offenen Art alle 440 Beteiligten sofort in eine nachwirkende Begeisterung für das gemeinsame Musizieren geführt hat. Ihr Olaf Schweppe

Weitere Infos: Jenfeld-Haus
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