Der Mai ist gekommen

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Der Wind spielt mit den Bändern des Maikranzes Foto: nik
Hamburg: Charlottenburger Straße 1 |

Fröhliches Fest im Jenfeld-Haus war gut besucht

Von Nicole Kuchenbecker
Jenfeld
Der Mai ist gekommen. Im Jenfeld-Haus wurde er traditionell von vielen Anwohnern und Besuchern mit einem Maibaum-Fest herzlich willkommen geheißen. Schon von weitem ist er sichtbar, der grüne Kranz mit den bunten Bändern an der Charlottenburger Straße. Die drei Mitarbeiter des Hauses, Giuseppe Quaranta, Reinhold Dil und Alfred Tham befestigen den großen farbenfroh geschmückten Maibaumkranz am Fahnenmast vor dem Jenfeld-Haus. Während die drei Männer noch an dem großen Buchsbaum-Kranz werkeln, ertönt Musik aus den Lautsprechern. Mit vereinten Kräften wird der Kranz in die Höhe gezogen.

Tradition seit 21 Jahren

„Wir feiern seit 21 Jahren das Maifest“, erinnert sich Alfred Tham. Früher wurde der Maibaum traditionell von 20 Männern hochgezogen; früher war der Maibaum auch noch ein richtiger Baum. „Erst hatten wir einen Trecker, dann haben wir mit Pferd und Wagen den Maibaum hergebracht“, erinnert sich Rolf Jürgen Bumann, Erster Vorsitzender Sozialhilfe e.V. Jenfeld, Träger des Jenfeld-Hauses. Doch in den vergangen Jahren wurde statt Festumzug ein Familienfest im Jenfeld-Haus gefeiert. Mit Buchsbaumkranz samt bunten Flatterbändern am Fahnenmast. „Das Fest ist immer gut besucht“, stellt Tham fest. Jenfeld-Haus-Geschäftsführer Olaf Schweppe stimmt zu. In diesem Jahr haben etwa 350 Besucher die Veranstaltung besucht. Eigentlich ist Alexander Einsle überhaupt nicht musikalisch. Doch gegen Yogi Jockusch hat er keine Chance. Gemeinsam mit seiner Frau Swantje lässt er sich auf den Percussionisten und sein Programm ein und macht mit. „Ich wollte mich drücken“, gesteht er, „aber es war gar nicht so schlimm. Es hat sogar Spaß gemacht.“ Und auch Ehefrau Swantje hat es gefallen: „Es war eine gute Möglichkeit das Trommeln mal auszuprobieren und reinzuschnuppern.“ Jockusch ist in Jenfeld kein Unbekannter. Den kleinen Kosmonauten von der Grundschule Oppelner Straße zeigt er seit Monaten in einem Workshop, was man mit Percussions alles machen kann.

Chorgründung geplant

„Die Atmosphäre ist einfach wieder schön gewesen“, schwärmt Olaf Schweppe von der Veranstaltung. Gemeinsam mit seinen zwölf Helfern hat er ein Fest für die ganze Familie organisiert. „Es kam die Idee von Marga, einen Chor zu gründen, um im kommenden Jahr ein Mai-Lied anzustimmen“, sagt Schweppe, „ich glaube, das werden wir machen. Das ist eine schöne Idee.“
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