Freiwilligen-Börse im Jenfeld-Haus

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Haben für Menschen, die Hilfe bei ihrer Suche nach einem Ehrenamt benötigen, eine Sprechstunde im Jenfeld-Haus ins Leben gerufen: Elke Gäth und Bianca Sukrow (r.) Foto: nik
Hamburg: Charlottenburger Straße 1 |

Zwei Frauen beraten Menschen, die sich ehrenamtlich im Stadtteil engagieren wollen

Von Nicole Kuchenbecker
Jenfeld
Elke Gäth und Bianca Sukrow verbindet die ehrenamtliche Arbeit. Zusammen bieten die zwei Frauen jetzt eine Engagement-Sprechstunde an, um ehrenamtliches Miteinander im Quartier zu fördern. Ehrenamtliche werden immer gebraucht. Doch nicht immer wissen Interessierte, an wen sie sich wie wenden können, um sich ehrenamtlich einzubringen. „Wir bauen hier eine Freiwilligen-Börse im Miniformat auf“, sagt Elke Gäth. Nichts Anonymes, keine Homepage auf dem Computer, auf der man nach freien Plätzen und Tätigkeiten alleine suchen muss. Die 56 Jahre alte Jenfelderin weiß, wovon sie spricht. Seit Jahren arbeitet Gäth ehrenamtlich in der Kirche mit; dann in der Flüchtlingshilfe unter anderem in der Kleiderkammer. Nun folgt ein weiteres Projekt. Es ist eine Sprechstunde für Menschen, die sich einbringen wollen. Zeit und Lust haben, sich ohne Bezahlung zu engagieren.

Win-Win-Situation


Dafür bietet sie mit Bianca Sukrow (36) eine Sprechstunde im Jenfeld-Haus an. Es ist eine persönliche Beratung, um eine Win-Win-Situation für beide Seiten zu finden: Während Ehrenamtliche Zeit und ihr Wissen investieren, erhalten sie Wertschätzung und Gemeinschaft von den Vereinen, Institutionen und Mitmenschen dafür zurück. Eben ein gutes Gefühl.

Beratung immer mittwoch


Immer mittwochs zwischen 17 und 18 Uhr, und nach persönlicher Vereinbarung, können Interessierte zu den Koordinatorinnen kommen und sich beraten lassen. „Die Menschen, die sich engagieren wollen, sollen das Gefühl haben, sie werden fachlich gut begleitet“, sagt Sukrow, die ehrenamtlich Bewerbertrainings für geflüchtete Menschen gibt. Dafür bieten die zwei Organisatorinnen einen Rundum-Service für potenzielle Ehrenamtliche in Jenfeld an. Zuerst wird gesprochen und herausgefunden, wo Stärken und Schwächen liegen. Die persönlichen Vorstellungen der zukünftigen Ehrenamtlichen werden ebenfalls im Vorfeld „abgeklopft“. Dann geht es an die Findung des richtigen Ehrenamtes. Dafür nehmen sich die zwei Frauen Zeit, vermitteln in Jenfelder Einrichtungen. Damit das auch gut funktioniert, steht derzeit viel Vernetzungsarbeit auf dem Arbeitsplan von Elke Gäth und Bianca Sukrow. „Es soll ja auch erst wachsen“, sagt Gäth, „es kommt langsam in Gang.“ Die ersten Interessenten sind bereits da.

Ohne Voranmeldung


Wer den persönlichen Kontakt zu Bianca Sukrow und Elke Gäth knüpfen möchte, kann sie ohne Voranmeldung während der Sprechzeiten im Jenfeld-Haus (Charlottenburger Straße 1) besuchen. Sie stehen aber auch für Fragen per E-Mail unter engagement@jenfeld-haus.de zur Verfügung.

Weitere Infos: Jenfeld-Haus

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