Freizeit selbst gestalten

Anzeige
Großer Andrang am Eiswagen
Hamburg: Jugendtreff triangel |

Start im neuen Jugendtreff „Triangel“: Platz für offene Jugendarbeit

Von Rainer Glitz

Hohenhorst Der rot und blau gestrichene Neubau steht etwas erhöht an der Grenze zur Grundschule Potsdamer Straße, umgeben von rund 1.150 Quadratmeter Außenfläche.

Dort gibt es ein Volleyballfeld, urige Sitzbänke aus Holz oder eine Hängematte zwischen den Bäumen. Die Fläche ist dreieckig – daher der Name „Triangel“ für den neuen Jugendtreff. Eigentlich geht die Einrichtung zurück auf die vor mehr als 30 Jahren gegründete „Jugendgruppe Grunewaldstraße“. Es folgten mehrere Umzüge in Garagen und Container, zuletzt ins „Get-to“, wie Manfred Gans bei der Eröffnungsfeier erläutert. „Das alte Gebäude war nicht mehr zumutbar. Aber Zähigkeit lohnt sich“, so der Geschäftsführer des Trägers Quadriga. Er lobt sowohl die Unterstützung durch den Bezirk Wandsbek, als auch die gute Kooperation mit der benachbarten Grundschule. Der Bezug des Neubaus verzögerte sich, aber es hat sich gelohnt. Auf 224 Quadratmeter gibt es einen großen Raum mit Tischkicker, einen Raum mit Sitzecken und einen mit diversen Spielen, es gibt ein Büro, Toiletten und auch eine Küche.
Bei der Feier gibt es nicht nur ein großes Büffet, die Kinder tanzen Hip-Hop und Trommeln. Höhepunkt ist dann aber die Ankunft eines Eiswagens. Innerhalb kürzester Zeit bildet sich eine lange Schlange. Roman Zillmer passt auf, dass das Eis gerecht verteilt wird. Er hat im Triangel das Sagen, und die Kinder hören auf ihn. „Wir haben hier hauptsächlich Kinder im Alter zwischen acht und 13 Jahren, meist aus der Umgebung“, sagt Zillmer. Rund 30 Besucher hat der Jugendtreff täglich im Schnitt. Geboten werden Kochen, Musik, Spiele und Sport. „Wir wollen hier aber kein Entertainmentprogramm bieten. Die Kinder sollen ihre Freizeit selbst gestalten“, erläutert Roman Zillmer das Konzept.
So gute räumliche Voraussetzungen dafür habe der Treff noch nie gehabt, freut er sich. Mehr als 615.000 Euro hat der Neubau gekostet, rund 150.000 Euro das Grundstück. „Das Triangel ist ein Schlusspunkt für die Verbesserung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Hohenhorst“, sagt Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff. Im Rahmen des seit 2007 laufenden und jetzt endenden RISE-Programms habe es drei weitere wichtige Baumaßnahmen gegeben: Die Neugestaltung des Schulhofes in der Charlottenburger Straße 2011, den Umbau des Jugendkellers der Markus-Kirchengemeinde 2014 und den Neubau der Jugendeinrichtung Trollhaus 2015.

Jugendtreff Triangel, Schöneberger Straße 5, Ansprechpartner: Roman Zillmer
Telefon: 672 07 47
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige