Haus am See feierte fünften Geburtstag

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Aydan Özoguz (l.) wurde von Thomas Ritzenhoff herzlich begrüßt Foto: fbt
Hamburg: Schöneberger Straße 44 |

Buntes Programm und prominente Gäste runden die Festveranstaltung in Hohenhorst ab

Rahlstedt Das „Haus am See Hohenhorst“ hat am vergangenen Wochenende (18. Februar) seinen fünften Geburtstag gefeiert (das Wochenblatt berichtete). Unter den Gästen war die stellvertretende SPD-Vorsitzende Aydan Özoguz, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Geschäftsführer Torsten Höhnke begrüßt an diesem Nachmittag auch den Wandsbeker Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff (SPD).

Kindergartenkinder geben Konzert


Doch neben aller Prominenz, die auf der Bühne talkt, sind die vielen Besucher des Nachmittags das eigentliche Ereignis, jeder einzelne wird am Eingang begrüßt. „Ich schenk‘ Dir einen Regenbogen“, singen die Kindergartenkinder und gehen bejubelt nach Hause, Sängerin Love Newkirk lockt das Publikum soulig aus der Reserve. Dann kommt die Schlussmusik aus der „Traumschiff“-Serie aus dem Off und eine Wunderkerzen-geschmückte Geburtstagstorte wird hereingefahren. Wer will, kann aus vielen kleinen Details am Rande erkennen, was für ein dichtes Programm mit vielen Veranstaltern hier tagtäglich läuft – nicht nur eine Foto- und eine kleine Kunstausstellung erzählen davon. Zwischendurch wird der Geburtstagskuchen angeschnitten, Bratwürstchen finden Abnehmer, Sekt und Saft gibt es dazu. Projektkoordinator Florian Felker vom Selbstlernzentrum ist einer der Veranstalter im Haus. In seine Kurse, es seien noch Plätze frei, erzählt er, kommen Erwachsene, die lang nicht mehr gelernt haben – mit ihnen gemeinsam finde man heraus, was passe.

Ehrenamtliche Helfer gesucht


Nach drei Jahren Förderung aus mehreren Töpfen wird das Geld knapper: Nun werden Ehrenamtler für die (kostenlosen) Kurse gesucht. „Der Begriff Communinity-Center wird hier gelebt“, sagt Felker über das Haus am See. Horst Fehling erzählt, er habe das Haus mit geplant und gebaut. „U99“ – eine Art gemütlicher Nachmittag für Senioren – habe mit sechs Teilnehmern im Hochhaus gegenüber angefangen, nun seien es 50. „Bis auf ein paar Kleinigkeiten find ich es toll“, lobt Fehling. Schade sei, dass die Volkshochschule nun gehe. Marlies Willhöft und Dora Schippmann verspeisen im Gedränge gerade ihre Bratwurst: Sie kämen jede Woche hierher, sagen die Damen. Es gefällt ihnen sehr, sagen sie und antworten auf die Frage, was denn fehle: „Eigentlich gar nichts“. (fbt)

Weitere Informationen: Haus am See

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