Jenfeld-Haus: Sanierung verzögert sich

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Sommerpause im Jenfeld-Haus. Eine gute Zeit für Sanierungsarbeiten Foto: nik
Hamburg: Charlottenburger Straße 1 |

Geld ist da – Gutachten über Zeitplan und tatsächliche Kosten fehlt

Von Nicole Kuchenbecker
Jenfeld
Sommerpause im Jenfeld-Haus. Zeit für Renovierungsmaßnahmen. Doch noch hat das Bezirksamt kein grünes Licht für die neuen Fenster gegeben. Jetzt heißt es abwarten. „Eigentlich hatte ich gehofft, dass es in den Sommerferien losgehen würde“, sagt Olaf Schweppe, Geschäftsführer im Jenfeld-Haus. Doch daraus wird vorerst nichts. Dabei stehen dem Bezirksamt Wandsbek für die energetische Sanierung des Jenfeld-Hauses rund 160.000 Euro zur Verfügung. „Das Bezirksamt hat für die Umsetzung der Maßnahme einen Dienstleister beauftragt, der die Förderfähigkeit der geplanten Maßnahmen, Zeitplanung und Koordination der Gewerke sowie die Umsetzung begleitet und durchführt“, heißt es auf Nachfrage von der Pressestelle des Bezirksamtes dazu. Sprecherin Daniela Achenbach: „Leider liegen noch keine konkreten Umsetzungsphasen vor, so dass zum jetzigen Zeitpunkt weder über die tatsächlich entstehenden Kosten noch die zeitliche Perspektive eine Aussage getroffen werden kann.“

Neue Fenster, Dämmung und Beleuchtung

Geplant sind die Erneuerung der Fenster, Dämmung und Beleuchtung – dies sei aber von einer Konkretisierung der Kosten abhängig. Olaf Schweppe hatte sich eigentlich nur zehn neue Fenstereinheiten gewünscht. Denn die sind in der weißen Villa, dem „alten“ Gebäude des Jenfeld-Hauses, marode und verschlissen. Es ist zugig. Schließlich hat das Haus so einige Jährchen auf dem Buckel. Es stammt aus der Gründerzeit, war als Altenteil des Tangermannschen Hofes um 1900 errichtet worden.
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