Junge Kicker in Jenfeld fördern

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Schulleiter Philipp Scholz (r.) und Fußball-Jugendleiter Peter Menssing unterzeichnen den Kooperationsvertrag Foto: sim
Hamburg: Jenfelder Allee 53 |

Otto-Hahn-Schule und Wandsbeker TSV Concordia schließen Kooperation zur Fußballer-Förderung

Von Siegmund Menzel
Wandsbek/Jenfeld
In den Sportbetonten Klassen der Otto-Hahn-Schule Jenfeld steht auch Fußballtraining auf dem Stundenplan. Wöchentlich vier Stunden üben die Schüler dieser Profilsportart das Spiel mit dem runden Leder. Die Trainingsarbeit soll weiter qualifiziert werden. Dazu haben die Bildungseinrichtung und der Wandsbeker TSV Concordia kürzlich einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Sie wollen in enger Gemeinschaft sportliche Talente fördern und ihnen bestmögliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Training nach Absprache

Der Vertrag sieht zum Beispiel vor, das qualifizierte Training in der Schule und im Verein künftig in Absprache mit der jeweils anderen Seite durchzuführen. Dabei geht es vor allem um Inhalte und Spielsysteme. Ein weiterer Schwerpunkt ist die jährliche Sichtung sportlicher Talente für die Klassenstufe 5, die jeweils im November/Dezember gemeinsam im Rahmen des vereinsinternen Trainings erfolgen soll. Es sei gut, einen so erfolgreichen Verein an der Seite zu haben, sagte Mario Handorf, Sportkoordinator an der Otto-Hahn-Schule. Die Einrichtung sei bereits seit vielen Jahren eine Sportbetonte Schule, so stehen zum Beispiel Fußballturniere um den Uwe-Seeler-Pokal und innerhalb der Aktion „Jugend trainiert für Olympia“ auf dem Terminkalender.

Vertrag mit Leben

Jetzt gehe es darum, den Kooperationsvertrag mit Leben zu erfüllen. Dies bekräftigten auch Vertreter des Wandsbeker TSV Concordia. Der Sportverein hat nach Angaben von Geschäftsstellenleiter Tobias Bott etwa 2000 Mitglieder, die in 20 Abteilungen einen Teil ihrer Freizeit verbringen. Es gebe Angebote für alle Altersgruppen, vom Eltern-Kind-Training bis zum Seniorensport. Die mit Abstand größte Abteilung sei Fußball mit rund 800 Mitgliedern. Der Verein ist nach Ansicht des Geschäftsstellenleiters „gut für die Zukunft aufgestellt“. Er brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, jetzt eine ganz wichtige Schule als Partner zu haben. Im Stadtteil Jenfeld werde gegenwärtig viel gebaut, weitere Familien siedeln sich an, darunter auch Kinder und Jugendliche, die Sport treiben wollen. Der Verein sei auf Zuwachs eingestellt, meinte Tobias Bott. Die Partner werden sich regelmäßig austauschen, um Zwischenstände festzuhalten und ihre Kooperation weiterzuentwickeln, heißt es im Vertrag.
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