Neue soziale Angebote in Jenfeld

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Hamburg-Jenfeld: Immer mittwochs von 17 bis 18 Uhr findet im Jenfeld-Haus die „Engagement-Sprechstunde“ statt Foto: Jenfeld-Haus
Hamburg: Charlottenburger Straße 1 |

Stadtteilkonferenz befasst sich mit Ideen für den Wandsbeker Stadtteil

Jenfeld Zwei zusätzliche Angebote und zwei neue Projekte sind bei der aktuellen Sitzung der Stadtteilkonferenz vorgestellt worden. Immer mittwochs von 17 bis 18 Uhr findet im Jenfeld-Haus die „Engagement-Sprechstunde“ statt.
Elke Gäth und Bianca Sukrow sind beide schon länger freiwillig im Stadtteil aktiv. Sie wollen Menschen, die sich ebenfalls sozial engagieren wollen, über die Möglichkeiten in Jenfeld beraten und sie beim Kontakt mit Initiativen oder Vereinen begleiten. Die Frauen wollen künftig auch Kontakt zu den Schulen aufnehmen. Ziel sei ein aktives Miteinander.

„Klönschnack-Sprechstunde“

Etwas allgemeiner ist die „Klönschnack-Sprechstunde“ gehalten. Isgard Petzold will mit Besuchern des Jenfeld-Hauses ins Gespräch kommen (das Wochenblatt berichtete). Bei Bedarf will sie die Menschen gezielt an bestehende Gruppen und Organisationen weiter vermitteln. Die Sprechstunde findet generell immer mittwochs von 11 bis 13 Uhr statt, donnerstags von 16 bis 21.30 Uhr und nach Absprache.

Hochbegabten-Förderung für Kinder

„Kinder mit besonderen Begabungen gibt es in Jenfeld genauso wie in Othmarschen“, erklärte Juliette Groß vor dem Plenum. Die Förderung der Kinder sei aber nicht gleich, und das wolle sie ändern. Das Projekt „Hochbegabten-Förderung für Kinder in den Bereichen Musik, bildender- und darstellender Kunst“ soll keine Elitenförderung werden. Vielmehr sollen Stärken gefördert werden, auch um Schwächen in anderen Bereichen zu kompensieren. Dadurch seien auch positive Effekte in der Schule möglich, so Groß. Ziel sei es, ein Netzwerk in Jenfeld aufzubauen, das besonders begabte Kinder „aufspürt“. Eine Kooperationsstelle soll dann gemeinsam mit den Eltern Kontakte zu Ballett- oder Musikschulen knüpfen. Mentoren sollen die Kinder dort hinbringen und sie sozialpädagogisch betreuen. Die Mitglieder der Stadtteilkonferenz waren vom Sinn des Projektes voll überzeugt.

Begegnungsstätte für psychisch erkrankte Menschen

Henry Petersen von f & w, Betreutes Wohnen, stellte schließlich noch die Pläne für ein Wohnhaus vor, das Begegnungsstätte für psychisch erkrankte Menschen in der Jenfelder Au werden soll. In dem viergeschossigen Haus sollen in Einzelappartements von je 33 Quadratmetern 44 Menschen wohnen. Im Erdgeschoss des barrierefreien Hauses ist eine Begegnungsstätte geplant. Zehn Mitarbeiter sollen die psychisch Kranken vor Ort beraten und betreuen. Ein Großteil der Wohnungen ist bereits an Menschen aus bestehenden f & w-Einrichtungen vergeben. Zwölf Plätze sind noch frei. Bereits im Herbst 2018 soll das Projekt bezogen werden. Wohnberechtigt sind Menschen mit Anspruch auf Eingliederungshilfe. (rg)

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