Verrücktes Spiel im Jenfeld-Haus

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Aus Buchstaben kann man starke Wörter bilden. Wie die Freundschaft Foto: nik
Hamburg: Charlottenburger Str. 1 |

Umjubelter Auftritt der Jenkitos mit „Wortmenü“. Schüler begeistern Publikum

Von Nicole Kuchenbecker
Jenfeld
Die Arbeit, die Mühe, das Lernen von Texten und Bewegungen, all das hat sich für die 16 jungen Theaterschüler der Jenkitos-Gruppe für Grundschüler gelohnt (das Wochenblatt berichtete). Denn bei ihrer Aufführung zum „verrückten Wortmenü“ ernteten sie im Jenfeld-Haus tosenden Applaus.

Atemübungen gegen Lampenfieber


Wer Alara, Leonie oder auch Malike bei den Proben mit Theaterpädagogin Andrea Gritzke gesehen hat, traf auf drei Mädchen, die doch eher zögerlich ihren Text auf der großen Bühne der Schule Jenfelder Straße sprachen. Auf der Bühne des Jenfeld Hauses dagegen sprudelten sie förmlich. „Es war super“, freute sich Leonie und auch Alara (10) ist mit sich zufrieden: „Ich war richtig aufgeregt, doch dann habe ich Atemübungen gemacht.“ Und schon ging es.

Neun Monate Proben


Kraftvoll wuchsen die Mädchen über sich hinaus. Zeigten, was in ihnen steckt. Und auch Theaterpädagogin Gundula Runge ist sehr zufrieden mit der Leistung der jungen Schauspielgruppe: „Man wächst zusammen. Es waren sehr viele begabte Kinder in dieser Gruppe.“ Man habe sich auch gegenseitig geholfen, sich unterstützt und aufeinander acht gegeben. Das sei schön zu sehen, so die Theaterpädagogin weiter. Die zwei Frauen haben gut neun Monate mit den Kindern im Rahmen der schulischen Nachmittagsbetreuung gearbeitet bis das Stück „Das verrückte Wortmenü“, in Anlehnung an „Die Wortfabrik“ von Agnès de Lestrade bühnenreif war. Ein überaus lohnendes Projekt. Für Zuschauer und Darsteller gleichermaßen.
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