Bienvennue - Frankreich zu Gast

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Die Busankunft, sehnlichst erwartet
 
Wann steigen sie denn endlich aus?
Das große Plakat im Forum der Hahnheide-Schule zeigt es an: Der Austausch mit Frankreich hat begonnen. Am Montag kamen 27 französische Schüler mit dem Bus zur Hahnheide-Schule und wurden dort von ebenso vielen gespannt wartenden Kindern und ihren Eltern freundlich empfangen. Nach einer Busfahrt von über 19 Stunden waren die Ankömmlinge zwar etwas erschöpft, aber das Erreichen des Zielortes vertrieb zunächst jede Müdigkeit. Die bereit stehenden Getränke und Snacks wurden kaum angerührt, die Aufregung war wohl doch zu groß.
Nach einer kurzen französischen Begrüßung durch Frau Gerlach begrüßte Herr Hentschel die Gäste in deutscher Sprache und ließ sich dabei dolmetschen. In Anspielung auf das Wetter erklärte er, dass der Himmel wohl Freudentränen weinen würde, weil die Gäste gesund und munter angekommen sind. Kollege Jacques übersetzte das wörtlich und der entsprechende Wortwitz war wohl auch im Französischen verständlich, wie aus der Reaktion hervorging.
Ein interessantes Programm liegt jetzt vor den französischen Gästen und ihren Gastgebern. Am Dienstag erleben die Kinder den deutschen Schulalltag, auch wenn sie wenig verstehen. Aber z.B. Klimadiagramme konnten sie problemlos mitzeichnen. Am Nachmittag war Großensee wie schon vor zwei Jahren der Gastgeber. Im Dörphus gab es ein großes Treffen der deutschen Gastgeber und ihrer Gäste, auch die Verdoppelung des Saales brachte diesen fast an seine Kapazitätsgrenzen. Ein Kaltes Buffet, das die deutschen Gastgeber ausgerichtet hatten, wartete auf den Ansturm, doch es hielt problemlos stand. Die Frikadellen wurden von den französischen Gästen zunächst nur zögerlich angenommen.
Am Mittwoch folgt dann der Empfang im Rathaus in Trittau, bevor sich dann am Donnerstag in aller Frühe die deutschen und französischen Kinder auf den Weg nach Berlin machen. Dort gibt es Sightseeing und auch Freizeit und zum Glück wird der Donnerstag der schönste Tag der Woche, wenn man der Wettervorhersage glauben darf. Erst abends, ca. 22.00 ist die Rückkehr angedacht. Mal sehen, wie fit dann die deutschen Kinder und ihre Gäste am Freitag in der Schule sein werden.
Das Wochenende ist natürlich "frei", aber hier bemühen sich die Gastgeber um ein Programm. So werden die norddeutschen Highlights der näheren Umgebung besucht, das Miniaturwunderland in Hamburg ebenso wie der gerade stattfindende Dom. Doch auch Hafenrundfahrten stehen auf der To-Do-Liste. Lübeck mit seinem Marzipan bietet eine Alternative und auch nähere oder weitere Schwimmbäder sind schon ins Visier genommen.
Nach so viel freudiger Anstrengung gehen die Gäste und ihre Gastgeber am Montag dann getrennte Wege. Hamburg steht auf dem offiziellen Programm für die französischen Teilnehmer, für die deutschen Mitschüler ist Unterricht nach Plan vorgesehen. Am Dienstag endet dann dieser Austausch bereits, eine gemeinsame Trittau-Rallye könnte den Besuch beenden, dann heißt es einpacken und Abschied nehmen. 19.00 soll es dann zurück nach Le Loroux-Bottereau gehen.
Bis dahin wird der erfahrene Busfahrer -er soll schon das 5. Mal die Austauschschüler nach Trittau gebracht haben- wohl wieder hier eintreffen, denn er ist schon wieder in Frankreich, ohne Bus. Der Flughafen macht es möglich.
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