Dem Namen verpflichtet

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Munter ging man los

2017 feiert die Hahnheide-Schule ein doppeltes Jubiläum. Seit 50 Jahren gibt es sie an dem jetzigen Standort in Trittaus Norden –und damit weit weg von der „Schulstraße“- und seit 25 Jahren hat sie diesen Namen: Hahnheide-Schule. Was liegt da näher, als einen Tag in der Hahnheide zu verbringen?

Und so war es am 7.6. soweit. Die Wettervorhersage war halbwegs günstig und die Schüler wurden auf eine abwechslungsreiche Wanderung geschickt. Für die Klassen 5 und 6 gab es einen Rundweg, ebenso einen für die Klassen 7 und 8 und auch die 9ten und 10ten Klassen bekamen ihren eigenen Kurs. Natürlich gab es viele Überschneidungen.
Alle Kurse enthielten je 5 Stationen, an denen diverse Aufgaben zu erledigen waren. Tauziehen gehörte ebenso dazu wie das Spiel „Tabu“, für das sich zwei Schüler pro Klasse auf einen abgesägten Baumstumpf stellten, und die anderen erraten mussten, welcher Begriff hier umschrieben wurde. Am kniffligsten war wohl da Zielwerfen mit einer Frisbee-Scheibe auf ein sehr kleines Tor (siehe Foto). Man durfte erst weiter, wenn es drei Treffer pro Klasse gab. Da wurde schon mal geschummelt und es rückten schnell zwei Klassen weiter, obwohl es gar keine Treffer gab.
Alle diese Stationen wurden von Lehrern oder Eltern oder Oberstufenschülern geleitet und organisiert, es gab eine Notfall-Telefonliste und –aus Erfahrung mit dem letzten ähnlichen Event- Fahrradkuriere, die ihre Runden drehten und die verlorenen Klassen rechtzeitig wieder einfingen und auf den richtigen Weg zurück brachten. Für diesen wichtigen Job wurden zwei ehemalige Kollegen rekrutiert, die als Ortsansässige genügend Kenntnisse über die Hahnheide mitbrachten. Denn verlaufen wurde sich trotzdem. Ein Lehrer berichtete stolz, dass er zwei Klassen vor dem falschen Abbiegen bewahren konnte, andere hatten nicht so viel Glück und legten ein paar Extra-Kilometer zurück.
Und zurück kamen alle, auch sehr pünktlich. Schließlich lockten Getränke und Würstchen auf dem Schulhof die müden Wanderer. Da waren die kleinen Nicklichkeiten von unterwegs schnell vergessen. Sogar Petrus hatte ein Einsehen und öffnete seine Schleusen erst, als der Vormittag zu Ende war.
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