Deutsch-Französischer Tag an der Hahnheide-Schule

Anzeige
Ein Infoplakat mit den wesentlichen Informationen zu dem Gedenktag
Die Hahnheide-Schule hat sich am 22.Januar erstmals an dem "Deutsch-Französischen Tag" aktiv beteiligt. Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatpräsident Charles de Gaulle den Élysée-Vertrag, der im deutschen Sprachgebrauch "deutsch-französischer Freundschaftsvertrag" genannt wird. Diese beiden großen Männer wollten mehr als nur gemeinsamen Handel und Begegnungen auf höchster Ebene, sie wollten, dass die beiden Kriegsgegner echte Freunde werden. So lag ein Schwerpunkt auf Jugendbegegnungen, ebenso wurden Städtepartnerschaften vorangetrieben.
In Trittau wird das seit Jahrzehnten gelebt, die Hahnheide-Schule hat einen regelmäßigen Austausch mit ihrer französischen Partnerschule, die Gemeinde selbst betreibt ein Austauschprogramm mit ihrer Partnerstadt. Doch der 22. Januar wurde bisher nicht dezidiert als besonderer Tag begangen.
Dabei waren es bereits im Jahr 2013 der Bundeskanzler Gerhard Schröder und der französische Staatspräsident Jacques Chirac, die anlässlich des 40. Jahrestages der Unterzeichnung den 22. Januar zum "Deutsch-Französischen Tag" erklärten. Schaut man auf andere "Tage" im Monat Januar wie den "Zieh-dein-Haustier-an-Tag" am 14. Januar oder den "Tag des Schaumbades" am 8., dann ist hier doch eine ganz andere Qualität gegeben.
Die Hahnheide-Schule schmückte ihr Forum schon am 21. Januar und am 22. wurde es dann ernst: ein Infostand, Begrüßungsplakate und ein Zeitstrahl erzählten die Geschichte, ganz aktuell wurde auch ein Charlie Hebdo Plakat ausgestellt, natürlich zweisprachig wie so vieles andere auch. Crêpes wurden verkauft. Der Andrang in den Pausen und die entsprechende Nachfrage überstieg bei weitem die Möglichkeiten der einen Platte. Zudem fehlte es an Mehl. Der Französisch-Kurs der 9. Klassen hatte ein Quiz zu Deutschland und Frankreich vorbereitet, kleine Dialoge lagen für die Mutigen bereit. Französische Popmusik durfte nicht fehlen und der eine oder andere zaghafte Tanzschritt ließ sich im Forum erkennen.
Natürlich wurde auch der Frankreichaustausch noch einmal ausführlich vorgestellt, französische Sehenswürdigkeiten gab es zu sehen, die Trikolore durfte nicht fehlen.
Ganz spontan änderten sogar ein paar Lehrkräfte ihre Vorbereitungen, so wurde zum Beispiel aus dem Englischunterricht für Schüler der 5. und 6. Klasse eine erste Französischstunde, eine Weltkundestunde zur amerikanischen Unabhängigkeit beschäftigte sich mit der Freiheitsstatue in New York, die ja in Frankreich hergestellt wurde, oder es wurde einfach mal mit französischem Akzent gesprochen, denn Spaß muss sein.
Alle Mitwirkenden waren mit großem Engagement dabei. Frau Trense als treibende Kraft konnte viele Schülerinnen und Schüler mobilisieren, auch und insbesondere aus der Oberstufe. Man war sich trotz des einen oder anderen Stolpersteines einig: Das wird 2016 wiederholt, dann wird es noch größer, noch umfassender, noch besser.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige