Gefeierte Musical-Premiere

Anzeige

Am 31.März war es endlich soweit, das Musical „Canto und das Geheimnis des Tritonus“ feierte vor ausverkauftem Haus seine Premiere im Forum der Hahnheide-Schule.

Wochenlang wurde geprobt, für einige Darsteller ging es in Klausur, eine ganze Klasse nutzte die Vorhabenwoche, um das Bühnenbild fertigzustellen. Dann endlich war es soweit, die ersten Töne erklangen und als Erzählerin leitete Ursel Lenz das Stück ein und glättete die Übergänge in der Handlung. Ein Stück, in dem der Sänger einer Schulband (Canto – gespielt von Lea Marie Weber) urplötzlich von der Bühne verschwindet. Seine Freundin und seine Band samt eines merkwürdigen Fremden namens Disso suchen ihn und erleben dabei jede Menge Abenteuer. Eine geheimnisvolle Melodie lotst sie schließlich zur Festung des Tritonus, wo die Freunde ihren Sänger in letzter Sekunde dank eben dieser Melodie retten können.
Es wird viel gesungen und noch mehr musiziert, und so hat sich der Leiter Michael Müller professionelle Unterstützung gesichert. Mit Christian von Seebeck an der Gitarre, Michael Knarr am Bass und Christoph Liedtke am Schlagzeug und ihm selbst natürlich am Piano spielte eine 1a-Band auf. Der Chor der 5. und 6. Klassen hatte neben dem Chorgesang inklusive eines mitreißenden Raps vielfältige Aufgaben zu erledigen, sie spielten das Publikum, einige waren Glühwürmchen, andere wiederum verdeutlichten die Ballonfahrt, wieder andere spielten „Grabschis“ oder „Huschis“. Hier erntete das Ufo einen ersten Sonderapplaus, bevor das Flugzeug mit „Müllerairlines“ für einen weiteren Lacher sorgte. Überhaupt durfte der Spaß nicht fehlen. Ein running gag war das „Jo!“ mit dem der Bassist Bassi, gespielt von Felix Maximilian Loewe jede Diskussion beendete.
Das Programmheft enthält neben Schnappschüssen von den Proben und den Vorarbeiten eine Beilage, in der der musikalische Teil detailliert unter die Lupe genommen wird. Die bedeutungsvollen Namen wie Tritonus – der „Teufel in der Musik“ werden erklärt, und der Bezug zum melodischen Grundthema kommt ebenfalls nicht zu kurz. Neben der Kurzweil gab es also auch ein wenig Lehrreiches, wozu sonst geht man in die Schule!
Zum Schluss gab es einen Riesenapplaus und der Schulleiter Christian Hack nutzte die Gelegenheit, um sich bei den vielen Helfern hinter Bühne, vor der Bühne, auf der Bühne und den Sponsoren zu bedanken. Wie sehr die Kinder die Arbeit genossen haben, war in dem frenetischen Jubel für den Leiter Michael Müller zu hören. „Müller!- Müller! - Müller!“ hallte es aus allen Kehlen.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige