Großer Andrang in der Hahnheide-Schule

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Das Forum der Hahnheide-Schule war so gut gefüllt wie schon lange nicht mehr, als am 11.2. der Informationsabend für die neuen 5. Klassen stattfand. Auch noch 19.30, zum offiziellen Beginn strömten weitere Eltern in das Rund und fanden auch noch Plätze. Es waren wohl deutlich über 120 Personen, davon vielleicht eine Handvoll Kinder, die sich für die Schule interessierten.
Auf der Leinwand begrüßte sie ein Foto mit allen Schülern und Lehrern, das vor ein paar Jahren auf dem Schulhof aufgenommen war. Dann begann auch schon der Informationsabend, der Schulleiter Herr Hentschel begrüßte die Anwesenden freundlich, stellte sich kurz vor und auch Frau Brix-Manshardt als zuständige Koordinatorin sowie Frau Zingelmann vom Schulelternbeirat. Herr Hentschel gab einen kurzen Abriss über die Hahnheide-Schule als Gemeinschaftsschule, über die Abschlüsse, die erreicht werden können. Dabei ließ er bereits die im demnächst neuen Schulgesetz auftauchenden Begriffe einfließen, so wird z.B. anstelle des Hauptschulabschlusses zukünftig von der Berufsbildungsreife gesprochen werden. Auch die zukünftige Oberstufe und die sich daraus ableitenden Abschlüsse blieben nicht unerwähnt.
Er gab einen Überblick über die Fachräume, wies besonders auf den extra Pausenhof für die 5. und 6. Klassen hin und versprach den Eltern, dass ihre Kinder ganz sicher nicht in die Container kommen werden, die der Schulverband zunächst aufstellen wird, um den zusätzlichen Raumbedarf durch die Oberstufe zunächst abzudecken.
Danach übernahm Frau Brix-Manshardt die Vorstellung, was denn in den 5. Klassen passieren wird. Sie betonte, dass bei der Zusammenstellung der Klassen Freundschaften aufrecht erhalten werden können, dass der Wohnort eine Rolle spielen wird und weitere Faktoren. Die Inklusions-Klassen werden maximal 20 Kinder haben. Die zukünftigen Klassenleitungen werden mit möglichst vielen Stunden in ihrer Klasse eingesetzt, um einen engen Bezug zu schaffen.
Doppelbesetzungen wird es in Deutsch, Englisch und Mathematik mit je einer Wochenstunde geben, in den Inklusionsklassen sogar mit je 2 plus weiteren Stunden, die durch das Förderzentrum gewährleistet werden. Es wird binnendifferenziert gearbeitet.
Dann kam sie auf Besonderheiten der Hahnheide-Schule zu sprechen, das Logbuch als Lerntagebuch und als direkter Austausch zwischen der Klassenleitung und den Eltern fand ebenso Erwähnung wie das Trainingsraumkonzept und die Bewertung nach Kompetenzen im 5. Jahrgang. Und sie stellte die Zusammenarbeit mit den Eltern als "ganz, ganz, ganz wichtig" dar.
An dieser Stelle stellte sich Frau Zingelmann als Vorsitzende des Schulelternbeirates kurz vor und betonte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Gremium und der Schulleitung. Stolz wies sie auf den Berufsinformationsabend hin, der vor Jahren vom Schulelternbeirat ins Leben gerufen und seitdem von eben diesem am Leben erhalten wird.
Es gab viele Fragen, zu den Inklusionsklassen, zur Berücksichtigung von Dyskalkulie, zur Binnendifferenzierung, zum Spanischangebot, zum Alternativunterricht für Religion und vielem mehr. Alle Fragen wurden eindeutig beantwortet, auch wenn es Herrn Hentschel sichtlich schwerfiel, Fragen nach einem Aufnahme- Anmeldestopp bzw. Ablehnungen verbindlich zu bescheiden. Doch er verwies darauf, dass er bisher noch niemanden hat ablehnen müssen und davon auch in Zukunft ausgeht.
Gleichzeitig stellte Herr Hentschel den Verlauf der gesamten Schulzeit für die Kinder, Jahrgang für Jahrgang vor. Die WPU-Wahl in der 7. Klasse ist entscheidend, zudem kann es sein, dass das neue Schulgesetzt die Noten bis zur 7. Klasse einschließlich abschaffen wird. Da ist die Hahnheide-Schule, die das bereits für die 5. Klasse ausschließlich über Kompetenzen regelt, zumindest gut vorbereitet. Mehrfach wies er darauf hin, dass alle gestellten Prognosen, angefangen von der Schullaufbahnprognose der Grundschule, über den Förderbedarf bis hin zum erwarteten Schulabschluss immer nur Momentaufnahmen sind, die sich ändern können und konnte das an einem Beispiel sehr plastisch belegen. Ein Kind, das mit Förderschulbedarf vor 6 Jahren an die Hahnheide-Schule kam, ist in diesem Schuljahr in der 10 Klasse und hat ein Zeugnis, das ihn zum Besuch der Oberstufe berechtigt. Natürlich gibt es auch den gegenteiligen Weg.
Mit einem klaren "Unsere Schule lebt!" beendete er seine Ausführungen. Stillstand gibt es an der Hahnheide-Schule nicht.
Frau Brix-Manshardt lud noch einmal zum Tag der Offenen Tür am Samstag ein und nannte die Anmeldedaten. Am 26.2. ist das auch nachmittags möglich, sonst vom 24.2. bis zum 5.3. vormittags. Außerdem bietet die Schule einen spezielle Einzelberatungstermine am 19.2. von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr an, bittet hierfür aber um Voranmeldungen.
Es gab noch einmal Gedränge um das Informationsmaterial, informelle Gruppen diskutierten und fragten noch weiter und der Informationsabend klang aus.
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