Sogar das Wetter hat mitgespielt

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Das war mal ein ganz anderer Tag für die 5c. 25 Kinder der Hahnheide-Schule sollten sich am Mittwoch 30.10. gruppenweise in Trittau zurechtfinden und insgesamt 24 Aufgaben lösen.
An der Hahnheide-Schule ging es gleich nach dem Ende der zweiten Stunde los. Die zuvor gebildeten Gruppen erhielten einen älteren Schüler zur Begleitung, außerdem ein Klemmbrett mit der Wegbeschreibung und reichlich Erkundungsaufgaben für Trittau.
Was kann daran so schwer sein, wird so mancher denken. Aber nur 8 Kinder wohnen in Trittau, auch die unmittelbar umliegenden Orte sind kaum vertreten. Damit war es für viele ein echtes Abenteuer, diesen langgestreckten Ort einmal zu Fuß zu erkunden. Und auch die "Einheimischen" werden kaum eine Frage einfach so beantworten können. Wer weiß schon, wie das Freibad richtig heißt? Und das ist noch eine der leichteren Fragen. Eine Scherzfrage hat auch viele in die Irre geführt, nur zwei von 5 Gruppen fanden die "Leiche".
Die überarbeitete Trittau-Rallye der Hahnheide-Schule, die seit Jahren zum Repertoire des Erdkunde- bzw. Weltkundeunterrichts für die 5. Klassen gehört, hat in der neuesten Fassung Rücksicht auf viele Veränderungen des Ortes genommen. Der sichere Schulweg abseits der Hauptstraße war für den Rückweg fest eingeplant, der Findlingsgarten gehörte zu den neuen Erkundungszielen.
Zum Glück hat das Wetter mitgespielt, am Montag fegte noch der Orkan über Schleswig-Holstein, am Dienstag regnete es teilweise in Strömen. Aber am Mittwoch? Am Mittwoch lachte die Sonne, es war zwar kalt und windig, aber kein Regentropfen und nur ganz wenige Wolken trübten die Aussichten. Dementsprechend gutgelaunt ging die 5c von ihrem Lehrer angefeuert und von diesem auch unterwegs betreut auf die Reise.
Die Ampel an der Großenseeer Str. wurde ebenso von großen Schülern überwacht wie auch der schmale Beginn des Sandweges abseits der Hauptstraße. Es sollte ja niemand zu Schaden kommen oder sich verlaufen. Doch egal, wie gut alles geplant und vorbereitet ist, Murphys Gesetz -das alles, was schiefgehen kann, auch schiefgeht- gilt. Trotz frühzeitigem Beginn und reichlich Zeit brauchten die Kinder doch eine halbe Stunde länger, als vermutet. Gerade noch rechtzeitig, mit Ende der zweiten großen Pause kamen die letzten Gruppen in der Schule an, beinahe schon mit "hängender Zunge". Dennoch war die Stimmung bis zum Schluss hervorragend, Herr Bertram sammelte die Klemmbretter mit den Erkundungsergebnissen ein und eine schnelle Durchsicht ergab, dass jede Gruppe mehr als die Hälfte aller Aufgaben richtig gelöst hatte. Ein schöner Erfolg, der noch einen Nachklang finden wird.
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