Standing Ovations

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Herr Fischer führt aktiv durch das Programm
 
Die Vorsitzende des Schulverbandes

Es war ein Gänsehautmoment, als Hartmut Hentschel seine Rede schloss und sich die Anwesenden im Forum der Hahnheide-Schule erhoben, um dem scheidenden Rektor anhaltend Beifall klatschend ihre Ehre zu erweisen.

Am 26. Januar füllte sich das Forum gegen 15.00 Uhr mit jeder Menge Gäste. Sie alle waren vom Schulverband eingeladen worden, an der Verabschiedung des langjährigen Schulleiters, Herrn Hartmut Hentschel teilzunehmen. Ein buntes Programm umrahmte diesen feierlichen Anlass, der Konrektor Herr Fischer ließ dieses bereits in seiner Begrüßungsrede anklingen.
Viele Redner und Rednerinnen kamen ans Rednerpult und lobten seinen Fleiß, sein Engagement, seinen unermüdlichen Einsatz für die Hahnheide-Schule, für ihre Weiterentwicklung sowohl im Inneren wie auch im baulichen Bereich. Wieder und wieder wurde sein energisches Vorangehen bei der nicht ganz einfachen Einrichtung der Oberstufe genannt. Und wenn so etwas wie Kritik anklang, dann wurde sie nett verpackt, wie es sich für so einen Anlass gehört.
Die Vorsitzende des Schulelternbeirates Frau Ute Welter-Agatz ließ vor Beginn ihres Beitrages den alten Stones-Titel „I can get no satisfaction“ lange laufen und machte klar, dass sich das nicht allein auf einen gemeinsamen Besuch eines Stones-Konzertes vor vielen Jahren bezog. Nein Herr Hentschel war mit dem Erreichten nie zufrieden und er blieb beharrlich und trieb die Entwicklung der Realschule mit Hauptschulteil zunächst zur Gemeinschaftsschule und dann zum frühestmöglichen Zeitpunkt zur Einführung der Oberstufe voran. „And I try and I try and I try“. Er ließ eben nicht locker, denn solche Veränderungen sind buchstäblich nicht umsonst.
Auch für den Schluss ihrer Rede hatte sie die passende Musik: „Bacardi Feeling“, der karibische Wohlfühlsong lief und die beiden Hausmeister trugen das Abschiedsgeschenk des Schulverbandes auf die Bühne: eine große freistehende Hängematte. Würde er sich zur Probe hineinlegen? Nein, lieber nicht.
Musikalisch und rednerisch ging es weiter, Frau Nowitzki vom Bildungsministerium überreichte ihm seine Urkunde, der Konrektor Herr Fischer ließ es sich nehmen, ein Lied zu singen. Er hatte den Song „So weit gekommen“ ( einer von 80 Millionen) auf den zukünftigen Pensionär umgedichtet –„bist du morgen zufrieden mit deiner Pension?“
Die örtliche Schulleiterrunde hatte auch ihren musikalischen Auftritt, und da ging dann die Post mit einem Udo-Lindenberg-Potpourri ab. Auch hier wurden die Originaltexte witzig und treffend umgedichtet, aus der Andrea Doria wurde dann mal eben die Hahnheide-Henschtel-Schul. Und natürlich hatte auch der Schulchor unter Leitung von Herrn Müller ein Lied mitgebracht. „Lieblingsmensch“ Mehr muss dazu nicht gesagt werden.
Herr Fischer nahm den roten Faden seiner vieler Vorredner auf und verwies auf die Spuren, die Hartmut Hentschel hinterlassen hat, bleibende Spuren. Und er erntete mit dem Zitieren eines fatalen Tippfehlers aus der Personalakte ein paar herzhafte Extra-Lacher. Die Probezeit als Konrektor in Bargteheide sollte demnach für Herrn Hentschel erst zum Sommer des Jahres Zwanzigtausendeins (!) enden.
Zum Schluss trat der Geehrte selbst an Pult, bedankte sich herzlich bei allen, insbesondere bei seiner Familie und ließ die positven wie auch negativen Höhepunkte der vergangenen knapp 13 Jahre noch einmal im Schnelldurchlauf Revue passieren. Eine letzte Geschichte ließ er sich auch nicht nehmen und beendete seine Rede mit einem Zitat von Ingo Insterburg: „Die Hahnheide-Schule liegt in Trittau und nicht auf dem Mars – Ja, das War’s!“. Wie eingangs bereits erwähnt gab es lang anhaltenden Applaus und Standing Ovations.
Doch damit war diese Feierstunde noch nicht beendet, der WPU 10 von Frau Grasse hatte unter ihrer kundigen Anleitung ein kleines Büffet vorbereitet und sorgte für den Getränkeausschank. Adrett gekleidet boten die Schülerinnen und Schüler zwei verschiedene Tomatensuppen, Wraps, Sandwiches, Spieße mit Mozzarella, Basilikum und Tomaten, Käsespieße und diverse leckere kleine Kuchen an. Niemand drängelte, es war mehr als genug da. Grüppchenweise saßen dann viele Gäste an den Tischen oder unterhielten sich stehend.
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