Weltliche Beileidsbriefe formulieren

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Ewigkeit - Bildquelle: Oliver Schmid

Durch den Tod eines geliebten Menschen gerät das Leben der Hinterbliebenen nicht selten aus den Fugen und die Sicht auf die Dinge des Lebens verändert sich. Mitunter finden die Angehörigen dann zum Glauben und finden Trost in der Vorstellung von einem besseren Leben im Himmel.

Viele Menschen können mit solch religiösen Ansichten allerdings nicht viel anfangen und sind eher rational eingestellt. Ist dies der Fall, ist von einem christlichen Beileidsbrief abzuraten. Stattdessen sollte man auf weltliche Beileidsbriefe setzen und auf diese Art und Weise sein Mitgefühl zum Ausdruck bringen.

Weltliche Beileidsbriefe sind immer dann angebracht, wenn der Verstorbene beziehungsweise dessen Hinterbliebene keine besonderen Verbindungen zur Religion haben. In einem solchen Fall könnte ein christlicher Beileidsbrief mitunter sogar verstörend wirken und zudem den Eindruck erwecken, dass der Verfasser der Kondolenz den Verstorbenen und dessen Umfeld überhaupt nicht kannte oder sich schlichtweg keine Gedanken über die Gestaltung des Beileidsbriefes gemacht hat. Einen solchen Eindruck gilt es natürlich unbedingt zu vermeiden, schließlich soll ein Beileidsbrief Trost spenden und nicht zum Ärgernis werden. Im Zweifelsfall ist es folglich ratsam, auf weltliche Beileidsbriefe zu setzen.

Verse und Gedichte für weltliche Beileidsbriefe


Während Bibelzitate ein wesentlicher Bestandteil christlicher Beileidsbriefe sein können, bietet sich in weltlichen Beileidsbriefen die Verwendung von Versen und Gedichten an. So kann man sich der Worte berühmter Dichter und Literaten bedienen, wenn einem selbst die Worte fehlen. Verse wie „Der Tod ist der Grenzstein des Lebens, aber nicht der Liebe.“ oder „Ich gehe zu denen, die mich liebten, und warte auf die, die mich lieben.“ eignen sich ohne Weiteres als Ergänzung eines weltlichen Beileidsbriefes. Ohne religiöse Anspielungen oder christliche Vorstellungen kann man so einen einfühlsamen und tröstlichen Beileidsbrief verfassen und Zitate einbringen, die diese Wirkung verstärken.

Quelle: www.gedenkseiten.de
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