Für die Herausforderungen der Zukunft wappnen – Forschungskraft der Agrarwirtschaft stärken 

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Dr. Sven Tode, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg.
Hamburg: Haus der Jugendverbände | Auf Initiative von Rot-Grün hat die Bürgerschaft am 27.09.2017 die Entwicklung eines nachhaltigen Forschungskonzeptes für die Hamburger Agrarwirtschaft auf den Weg gebracht. Hiermit sollen die bereits im agrarpolitischen Konzept des Senats vorhandenen Anstrengungen intensiviert werden. Es geht darum, die Landwirte in Hamburg für die Herausforderungen der Zukunft durch ein nachhaltiges Forschungskonzept zu wappnen.

Dazu Gert Kekstadt, agrarpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Die Agrarwirtschaft mag nicht die erste Assoziation sein, die mit dem Standort Hamburg verbunden wird, doch auch in unserer Stadt erfüllt sie eine wichtige Aufgabe – etwa für eine Versorgung mit Lebensmitteln aus der Region. In einem Stadtstaat wie Hamburg ist es gerade auch aus Gründen der Flächenkonkurrenz unabdingbar, dass die Landwirte effizient und ressourcenschonend arbeiten können. Deshalb ist es gut und richtig, an wissenschaftlich fundierten und praxistauglichen Konzepten zu forschen."

Dazu Ulrike Sparr, agrarpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion:
"Hamburgs Landwirtschaft hat eine besondere Struktur: Die Gemüse- und Zierpflanzenbetriebe in den Vier- und Marschlanden beispielsweise arbeiten auf relativ kleinen Flächen, dort muss flächeneffizient und dennoch ressourcenschonend gearbeitet werden. Erst wenige der knapp 700 Hamburger Betriebe arbeiten auf ökologischer Basis. Für alle sind die Herausforderungen des Klimawandels noch unklar. Das landwirtschaftliche Kompetenz- und Beratungszentrum am Brennerhof und das Obstbauversuchszentrum in Jork leisten dazu bereits wertvolle anwendungsorientierte Arbeit. Wir werden nun die Agrarforschung weiter ausweiten und besser vernetzen, auch mit der universitären Forschung."

Dr. Sven Tode, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg: Die wissenschaftliche Forschung auf diesem Themenfeld zu fördern, ist aus ökologischen uns wirtschaftlichen Gründen sinnvoll.
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