Neues Kreuzfahrtterminal mit Landstromanlage in der Hafencity – Wichtiges Signal für einen grünen Hafen

Anzeige
Dr. Sven Tode (SPD, MdHB): "Von mehr Luftreinheit im Hafen profitiert auch Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg
Hamburg: Haus der Jugendverbände |

Der Senat hat am vergangenen Dienstag den Neubau des Kreuzfahrtterminals in der Hafencity beschlossen. Der jetzige Terminal (CC1) soll dabei ersetzt und in den Neubau des Überseequartiers integriert werden. Dies ist nicht zuletzt eine Reaktion auf den sich weiterhin dynamisch entwickelnden Markt. In der aktuellen Saison 2017 werden insgesamt rund 200 Anläufe mit etwa 800.000 Passagieren erwartet. Gleichzeitig ist der CC1 der Hamburger Schiffsterminal, der unmittelbar neben der Wohnbebauung liegt. Deswegen ist es aus Sicht der Regierungsfraktionen wichtig, dass in diesem Terminal zeitgleich eine Landstromanlage für die dort anlegenden Schiffe gebaut wird. So sollen die Menschen während der Liegezeit der Schiffe bestmöglich vor Emissionen geschützt werden.

Dazu Dorothee Martin, tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Der Kreuzfahrtstandort Hamburg boomt. Die Zuwachsraten, die sich jährlich in Besucherzahlen durch Kreuzfahrtpassagiere feststellen lassen, sind beeindruckend und belegen Hamburgs ungebrochene Attraktivität bei Gästen aus aller Welt. Hierbei spielt aber auch das Thema Nachhaltigkeit eine ganz entscheidende Rolle, denn der Hafen und eben auch die hier anlandenden Kreuzfahrtschiffe tragen einen nicht unerheblichen Teil zur Luftbelastung bei, die insbesondere die Anwohnerinnen und Anwohner in Elbnähe trifft. Durch die Versorgung der Schiffe per Landstrom, noch dazu aus erneuerbaren Energien, kann hier eine spürbare Verbesserung erzielt werden. Die neue Anlage in der HafenCity ist daher ein wichtiger Baustein für nachhaltigen Tourismus und bessere Luft in Hamburg."

Dazu Anjes Tjarks, Vorsitzender und hafenpolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: "Es ist richtig, dass der CC1 baulich dauerhaft in das Überseequartier integriert wird und wir auf diese Weise den Schritt von einem Provisorium zu einem echten Terminal vollziehen. Dadurch entsteht an einem attraktiven Standort in fußläufiger Entfernung zu vielen Attraktionen und Verkehrsanbindungen in der Stadt eine langfristige Nutzungsperspektive für die Kreuzschifffahrt. Gleichzeitig gilt: Dies ist der Schiffsterminal, der in unmittelbarer Lage zur Wohnbebauung liegt. Deswegen ist es uns wichtig, dass die Bevölkerung bestmöglich vor den Schadstoffemissionen der Schiffe geschützt wird, die zu etwa 65 Prozent während der Liegezeiten entstehen. Wir begrüßen es ausdrücklich, dass wir zeitgleich mit dem Bau des Terminals den Bau einer zweiten Landstromanlage in Hamburg beschlossen haben, um Emissionen während der Liegezeiten zu minimieren und die Wohnbevölkerung zu schützen. Der Bau einer zweiten Landstromanlage ist ein großer Schritt in die richtige Richtung und ein klares Bekenntnis der Politik für einen Grünen Hafen."

Sven Tode, SPD-Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg: "Von mehr Luftreinheit im Hafen profitiert auch indirekt mein Wahlkreis."
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige