Auswertung der Ländervergleichsstudie "Bildungstrend 2015" – Gutes Zeugnis für Hamburg

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Dr. Sven Tode (SPD, MdHB): "Schule und Bildung gehören zu Schwerpunkten der Sozialdemokratie"
Hamburg: Haus der Jugendverbände |

Der Senat hat die Ergebnisse einer hamburgspezifischen Auswertung der Ländervergleichsstudie "Bildungstrend 2015" vorgestellt.

Dazu erklärt Barbara Duden, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Das Ergebnis Hamburgs kann sich mit Platz fünf im bundesweiten Ländervergleich wirklich sehen lassen. In Englisch sind Hamburgs Schülerinnen und Schüler ganz oben dabei, aber auch im Fach Deutsch konnten deutliche Verbesserungen im Vergleich zur letzten Überprüfung erzielt werden. Dies gilt auch für den Bereich der Rechtschreibung, gleichwohl ist hier immer noch Luft nach oben."

Duden weiter: "Die Auswertung der Studie für Hamburg zeigt deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Schülergruppen und verdeutlicht im Ländervergleich die besonderen Herausforderungen einer Großstadt. Während Hamburgs Schülerinnen und Schüler ohne Migrationshintergrund bundesweit an der Spitze stehen, weisen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, bei denen beide Elternteile im Ausland geboren sind, deutliche Lernrückstände auf. Diese Ergebnisse unterstreichen einmal mehr die Notwendigkeit der in den letzten Jahren getroffenen Maßnahmen für mehr Chancengerechtigkeit – wie etwa der Ganztagsausbau oder die gezielte Förderung besonders betroffener Schulen. Gleiche Chancen für alle, unabhängig von Herkunft oder Einkommen der Eltern, dafür setzen wir uns weiter mit aller Kraft ein."

Dr. Sven Tode (SPD), Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg: "Schule und Bildung gehören zu einem der Schwerpunkte der Sozialdemokratie. Wir fordern nicht nur in Sonntagsreden bessere Schulen für alle, sondern setzen unser Programm konsequent um, wie die Ländervergleichsstudie zeigt."

Hintergrund: Im Oktober letzten Jahres wurde die Studie "Bildungstrend 2015" vorgelegt, die den früheren Pisa-Bundesländervergleich ersetzt hat. Zum zweiten Mal nach 2009 wurden die sprachlichen Kompetenzen in den Fächern Deutsch und Englisch im Ländervergleich untersucht. Um die Ergebnisse noch gezielter auswerten zu können, wurde auf Initiative von Rot-Grün eine hamburgspezifische Auswertung der Studie im Dezember 2016 auf den Weg gebracht.
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