Gegen den Mainstream – Hipster schaffen neue Trends

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Das typische Abbild eines Hipsters

Seit dem 21. Jahrhundert sind nicht nur Punks, Gothics, Hopper und die Halbstarken der 50er in die Gesellschaft getreten, auch der sogenannte Hipster hat sich einen Weg hinein gebahnt. Junge Menschen haben ihren eigenen Lebensstil auf die Probe gestellt und nicht in punkto Mode etwas Neues geschaffen. Ein Hipster zu werden ist nicht nur ein amüsanter, sondern auch ein modebewusster Weg.

Der Mix aus allmöglichen Szenen


Das Aussehen eines Hipsters ist auffälliger denn je, denn es ist ein Mix aus den bereits bekannten Subkulturen Punk-, Hiphop- und Nerd. Und auch die aktuelle Mode verschiedener Modehäuser präsentieren den Stil des Hipsters, die in folgenden Schritten ganz einfach funktioniert.

Fünf Wege zum Hipster


Schritt 1: Die Hornbrille – Große Gläser mit einem breiten Rahmen dienen nicht nur der Verbesserung des Sehverhältnises, sondern auch der modischen Sichtweise. Schon vom weiten werden die Augen durch die Gläser zur Geltung gebracht und sind auch in den Modestores – ohne Dioptrien- erhältlich.

Schritt 2: Das Holzfällerhemd - Sie erinnern uns an kanadische Zeichentrickfilme, bei dem der Holzfäller in einem braun-schwarz-rot kariertem Hemd ein Baum fällt. Die Holzfällerhemden werden entweder offen zu einem weißen und schwarzen Top getragen oder geschlossen mit einem Strickpullover drüber. So kommt auch die Mode der Nerdszene zur Geltung.

Schritt 3: Die Röhrenjeans - Seit dem die Röhrenjeans bei jungen Frauen im Trend sind und auch gar nicht mehr aus dem Kleiderschrank weg zu denken sind, greifen auch immer mehr junge Männer zu engeren Jeanshosen. Im Winter trägt man die Hosen schlicht bis zu den Knöcheln, im Sommer hingegen werden sie bis etwas über die Knöchel hochgekrempelt. Mit Do-It-Yourself Anleitungen werden aus langweiligen Jeanshosen, selbstgemachte Usedlook-Jeanshosen kreiert.

Schritt 4: Das Accessoire - Die sind bei einem Hipster mehr als genug, denn der Hipster trägt als Tasche einen Stoffbeutel. Entweder sind diese sogenannten Jütebeutel selbst beschriftet wurde oder wurden bei einem bekannten Londoner oder Berliner Label gekauft. Als Kopfbedeckung eignet sich jede Art der Kopfbedeckung. Ob Stoffmützen, Strohhüte oder Caps, bei der Auswahl werden keine Grenzen gesetzt. Eine auffällige Sonnenbrille und ein Loopschal (Schlauchschal) runden das Outfit ab.

Schritt 5: Für die Gewagten - Zum Schluss des Outfits zählen auch die Haare und der Körperschmuck zu einem Hipster. Jedoch ist dies nur etwas für die wirklich Mutigen, denn sich einen Sidecut wieder langwachsen zu lassen und sich die Tattoos wieder zu entfernen dauert nicht nur viel Zeit, sondern auch Nerven und kann zusätzlich noch eine Menge Kosten mit sich tragen.
Daher meine Tipps für den Sidecut und die Tattoos: Links oder Rechts wird das Haar Glatt zur Seite gekämmt, mit Haarlack fixiert und mit Haarspangen befestigt. Mit Locken fällt der Fake-Sidecut mehr auf.

Bei den Tattoos können ganz einfach zu Henna Tattoos oder Kinder Tattoos gegriffen werden, die es früher aus dem Kaugummi Automaten gab. Natürlich ist die Auswahl heute deutlich größer als ein Dinosaurier oder eine Fee.
Letztendlich trägt der Hipster das, was er will und möchte lediglich aus der Menge herausstechen.
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