130 Jahre Männerchor „Adolphina“

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„Adolphiner“ - fröhliches Singen auf dem Berner WochenmarktFoto: rdm

Sie singen zu vielen Anlässen

Von Reinhard Meyer
Farmsen/Berne. Mit einem bunten Programm an Hamburg-, Unterhaltungs- und Volksliedern präsentierte sich der HAMBURGER MÄNNERCHOR „Adolphina“ von 1882 e.V. den Besuchern des Berner Wochenmarktes. Solche Auftritte dienen gewiss auch Werbezwecken für die eigene Sache. Sie sind aber mehr, nämlich Ausdruck der Sangesfreude, die die Männer miteinander verbindet - und an der sie Zuhörer teilhaben lassen wollen. 130 Jahre „Adolphina“ – wie erklärt sich, dass sich der Männerchor über mehr als 100 Jahre behauptet hat? Dieter Flacke, Vorsitzender, weist auf die große Stärke des Gründers Adolph Merkens und seiner Nachfolger hin. Sie haben es immer wieder verstanden, Männer „vom deutschen Lied“, vom Singen in einem Männerchor zu überzeugen und damit ihr Publikum begeistert.

Geschichtliches
Der Männergesangverein wurde in der Hamburger Innenstadt gegründet, erlebte besonders nach dem 2. Weltkrieg mit Auftritten in der Laieszhalle Glanzzeiten. Zweimal wurde er mit der Verleihung der Zelterplakette geehrt. Seit 15 Jahren ist Farmsen-Berne sein Domizil. In diese Zeit fallen erfolgreiche Auftritte in der Wandsbeker Christuskirche und im Saselhaus. Die „Adolphina“ tritt auf Bitten von Vereinen, Einrichtungen und Firmen auf. Ihre Begeisterung für das Singen hat die „Adolphiner“ auch zum Sängerfest nach Oldenburg und zum Deutschen Chorfest nach Frankfurt geführt. Jeden Mittwoch von 19-21 Uhr finden sie sich zur Chorprobe im Luisenhof ein. Unter Chorleiter Gunter Wolf wird diszipliniert und konzentriert an der Einstudierung der Chorwerke gearbeitet. Dabei geht es um Chorliteratur für Männerchöre. Von 21–22 Uhr folgt der „Kommers“, der die innere Stabilität des Chores zeigt. Zum geselligen Teil gehören Imbiss und Getränke. Immer wieder tragen Männer humorvolle Geschichten, gesanglich-solistische Darbietungen vor. Man merkt , die Männer sind sich alle gut. Der Männerchor ist für die Sänger ein für jüngere Generationen zu bewahrendes, wertvolles Kulturgut. Daher ist Aufnahme von Frauenstimmen auch für die Zukunft ausgeschlossen.
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