Der Stolz der Kompanie

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Kurz vor der Fertigstellung: Der Neubau an der Lesserstraße 180Fotos: Jenssen
 
Stabsfeldwebel Andreas Neumann im Innenhof des Neubaus

Bettenhaus am Bundeswehrkrankenhaus wird eröffnet

Von Martin Jenssen
Wandsbek-Gartenstadt. Moderner geht es nicht. In Wandsbek-Gartenstadt wird am 13. Juni das neue Bettenhaus des Bundeswehrkrankenhauses offiziell eröffnet. Die neue Station kann sich mit den besten Krankenhäusern Nordeuropas messen lassen. Alle in dem Krankenhaus eingesetzten Geräte sind nagelneu und auf dem aktuellsten medizinischen Stand.

Kurze Wege

Die Soldaten am Standort Lesserstraße sind stolz darauf, dieses „Juwel“ in den kommenden Tagen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der stellvertretende Chefarzt, Oberstarzt Dr. Bernhard Klein: „Für uns wird es ein Krankenhaus der kleinen Wege. Es ist außerordentlich prozessorientiert.“ Patienten können künftig von der Notaufnahme direkt in einen CT-Raum geschoben werden, der wiederum mit einem Behandlungsraum verbunden ist. Die Krankenzimmer befinden sich in unmittelbarer Nähe.
„Dieser Neubau ist der neuste Stand im Krankenhausbau, den man überhaupt bekommen kann!“ lobt Presseoffizier Stefan Maaßen das Lübecker Architekten-Büro „Tönies + Schroeter+Jansen“ .
Das moderne Ambiente wird erkennbar an den lichtdurchfluteten Zweibettzimmern, die Bau-Koordinator Stabsfeldwebel Andreas Neumann dem „Hamburger Wochenblatt“ zeigt. Jedes Bett ist mit „Cockpit 18“ ausgestattet, einem Monitor, auf dem die Ärzte die aktuellen Befunde und Labordaten sekundenschnell abrufen und mit den Patienten besprechen können. Die Ausstattung mit „Cockpit 18“ bietet den Patienten Komfort in einer neuen Dimension. Neben telefonieren, fernsehen, Radio hören und Filme abrufen können sie im Internet surfen und Informationen über ein Patientenportal einholen. Begonnen wurde im Jahre 2008 mit dem Neubau des Bettenhauses. Ein großes Projekt für das relativ kleine Krankenhaus mit 307 Betten. Davon stehen 136 Betten zivilen Patienten zur Verfügung. Die Kosten des Neubaus von 46 Millionen Euro trägt der Bund. Das Bundeswehrkrankenhaus ist dadurch nicht kommerziell gebunden.

Großzügige Räume

In dem neuen Krankenhaus
haben die Patienten nicht nur in den Zimmern viel Platz. Großzügige Freizeiträume wurden
eingeplant. Bei schönem Wetter können Patienten und Besucher den Innenhof (Atrium) zum Kaffeetrinken oder als „Plauderstation“ nutzen. Nötig wurde der Neubau, weil im alten Krankenhaustrakt (steht unter Denkmalschutz) der Einbau modernster Technik kaum möglich gewesen wäre. Der Altbau soll künftig
als Verwaltungsgebäude genutzt werden. Aus medizinischer Sicht hat das neue Krankenhaus mehrere Besonderheiten. So wird
es neben der „Intensivstation“ (zwölf Betten) auch eine Station für „Intermediate-Care“ (zehn Betten) geben. „Es ermöglicht für schwer erkrankte Patienten – die nicht mehr rund um die Uhr betreut werden müssen - immer noch eine engmaschige Betreuung“, erklärt Oberstarzt Dr. Klein. Im vierten Obergeschoss wurden mehrere Krankenzimmer mit Schleusen ausgestattet. Sollten Patienten mit Problemkeimen eingeliefert werden, kann sich das Klinikpersonal in den Schleusen desinfizieren und die Kleidung wechseln.
Am Bundeswehrkrankenhaus sind 780 Mitarbeiter tätig, darunter 250 Ärzte. Es gibt 14 medizinische Abteilungen. Das Krankenhaus (bundesweit bekannt durch die Fernsehserie „Die Rettungsflieger“) ist u.a. führend in der Behandlung von Hörschäden, Hodentumoren und posttraumatischen Belastungsstörungen nach Unfällen.
Zur offiziellen Eröffnungsfeier hat Chefarzt Joachim Hoitz am 13. Juni in das neue Krankenhaus eingeladen. Interessierte Hamburger haben die Möglichkeit das Bettenhaus am Samstag, 15. Juni, zu besichtigen. Am diesem „Bürgertag“ im Krankenhaus gibt es zwischen 10.00 und 15.00 Uhr ein Programm für Kinder und Erwachsene.

Bei schönem Wetter können Patienten und Besucher den Innenhof (Atrium) zum Kaffeetrinken oder als „Plauderstation“ nutzen. Nötig wurde der Neubau, weil im alten Krankenhaustrakt (steht unter Denkmalschutz) der Einbau modernster Technik kaum möglich gewesen wäre. Der Altbau soll künftig als Verwaltungsgebäude genutzt werden.
Aus medizinischer Sicht hat das neue Krankenhaus mehrere Besonderheiten. So wird es neben der „Intensivstation“ (zwölf Betten) auch eine Station für „Intermediate-Care“ (zehn Betten) geben. „Es ermöglicht für schwer erkrankte Patienten – die nicht mehr rund um die Uhr betreut werden müssen - immer noch eine engmaschige Betreuung“, erklärt Oberstarzt Dr. Klein. Im vierten Obergeschoss wurden mehrere Krankenzimmer mit Schleusen ausgestattet. Sollten Patienten mit Problem-
keimen eingeliefert werden, kann sich das Klinikpersonal in den Schleusen desinfizieren und die Kleidung wechseln.
Am Bundeswehrkrankenhaus sind 780 Mitarbeiter tätig, darunter 250 Ärzte. Es gibt 14 medizinische Abteilungen. Das Krankenhaus (bundesweit bekannt durch die Fernsehserie „Die Rettungsflieger“) ist u.a. führend in der Behandlung von Hörschäden, Hodentumoren und posttraumatischen Belastungsstörungen nach Unfällen.
Zur offiziellen Eröffnungsfeier hat Chefarzt Joachim Hoitz am 13. Juni in das neue Krankenhaus eingeladen. Interessierte Hamburger haben die Möglichkeit das Bettenhaus am Sonnabend, 15. Juni, zu besichtigen. Am diesem „Bürgertag“ im Krankenhaus gibt es zwischen 10 und 15 Uhr ein Programm für Kinder und Erwachsene.
Das Krankenhaus an der
Lesserstraße 180 ist leicht zu
erreichen mit den U-Bahnlinien U1 und U3 (Station Wandsbek-Gartenstadt) und den Buslinien 8; 118 und 166. (wb)
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