„Es ist nie zu spät oder zu früh anzufangen…“

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Staatsoper Hamburg stellt ihr Programm für die Spielzeit 2016/17 vor

Nach einer erfolgreichen ersten Spielzeit, präsentieren Georges Delnon, Intendant der Staatsoper Hamburg, Prof. John Neumeier, Ballettintendant und Chefchoreograf des Hamburg Ballett, sowie Kent Nagano, Hamburgischer Generalmusikdirektor und Chefdirigent des Philharmonischen
Staatsorchesters ihr umfangreiches Programm für die kommende Spielzeit.


Und es geht genauso spannend und vielversprechend weiter.

Bereits am 23. September 2016 eröffnet das Haus am Stephansplatz die Saison mit einer Neuinszenierung von Mozarts Zauberflöte. In der Regie von Jette Steckel und der musikalischen Leitung von Jean Christophe Spinosi, wird sich„eines der größten Rätselwerke unserer Kultur" (Peter von Matt) thematisch durch die Spielzeit ziehen. Begleitend wird die Bürgeroper in allen Hamburger Stadteilen mit opernbegeisterten Laien in Teilen einstudiert und am Premierenabend am Jungfernstieg zusammengefügt. Gleichzeitig wird es im Rahmen des Binnenalster Filmfestes und in Zusammenarbeit mit Filmfest Hamburg die Premiere zeitversetzt auf einer Kino-Leinwand am Jungfernstieg zu verfolgen geben.

Mit der zweiten Premiere der Spielzeit fügen sich am 6. November zwei Opern-Einakter zu einem Opernabend zusammen: Peter Eötvös' Oper Senza Sangue wird szenisch uraufgeführt. Der zweite Teil des Abends wird Bela Bartoks Herzog Blaubarts Burg sein.

Ab dem 8. Januar 2017 wird Giuseppe Verdis Otello in der Regie von Calixto Bieito und der musikalischen Leitung von Paolo Carignani in einer Übernahme vom Theater Basel an der Staatsoper zu sehen sein.

Weiter geht es am 12. Februar mit Alban Bergs Lulu. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Kent Nagano und für eine neue Regie sorgt der Schweizer Christoph Marthaler.

Ebenfalls Kent Nagano wird die Neuproduktion von Richard Strauss' "Frau ohne Schatten", inszeniert von Andreas Kriegenburg, musikalisch verantworten. Premiere ist am 16. April 2017.

Als Koproduktion der Staatsoper Hamburg, des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg und der Elbphilharmonie Hamburg wird Gustav Mahlers Achte Sinfonie am 28. April 2017 in der Elbphilharmonie Premiere haben. Auch hier übernimmt die musikalische Leitung Kent Nagano. Für die Visualisierung wird die die Künstlerin rosalie gestalten.
Aber auch das Repertoire lässt in der kommenden Spielzeit keine Wünsche offen, so groß ist der Fundus an Schätzen auf die Georges Delnon zurückgreifen kann.

Neben La Cenerentola und Pigue Dame, stehen zum Beispiel so großartige Inszenierungen wie La Bohème oder Lohengrin auf dem Spielplan.

Die legendäre Produktion Tristan und Isolde, in der Inszenierung von Ruth Berghaus wird zu einem Gastspiel im Oktober 2016 an das Teatro Mayor in Bogeta/Kolumbien nach Südamerika fahren.

Als erste Premiere der Spielzeit präsentieren John Neumeier und das Hamburger Ballett am 4. Dezember „Das Lied von der Erde“, die Hamburger Fassung einer getanzten Version von Gustav Mahlers Komposition, die Neumeier im Februar 2015 mit dem Ballett der Pariser Oper kreiert hat.

Die zweite Premiere am 2. Juli 2017 steht dann ganz im Zeichen der Tradition Russlands. Neumeier widmet sich mit tänzerischer Sicht dem weltberühmten Roman des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi, Anna Karenina. Mit Musik von Peter I. Tschaikowsky und Alfred Schnittke, gilt es die beinahe 800 geschriebenen Seiten zum Leben für neues Ballett zu erwecken. Das Ballett entsteht in Zusammenarbeit mit dem Ballett des Bolschoi Theaters und
dem National Ballet of Canada.

Am 24. September 2016 steht am Eröffnungswochenende der Staatsoper die Wiederaufnahme des Ballett Nijinsky auf dem Programm. Die zweite Wiederaufnahme wird am 26. Februar 2017 das Ballett „Die Möwe“ sein und reiht sich damit in den Schwerpunkt der Spielzeit, zu choreografischen Interpretationen von russischer Literatur ein.

Viermal in der Spielzeit finden die begehrten Ballett-Werkstätten statt. In den Matinee Vorstellungen erläutert Neumeier die tanzhistorischen Hintergründe zu seinen Balletten und gibt Einblicke in deren Entstehungsprozesse.
Vom 27. Februar bis zum 5. März 2017 präsentiert sich die Ballett Schule erneut mit eigenen Choreografien der Absolventen im Ernst Deutsch Theater.
Tourneen führen das Hamburger Ballett ins Festspielhaus Baden-Baden, ins Opernhaus von Florenz und auf eine große USA-Tournee mit Stationen im Joyce Theater in New York und im Kennedy Center in Washington.

In der kommenden Saison wird es eine moderate Anpassung der Eintrittspreise geben. Die bislang erhobene Garderobengebühr entfällt.
Eintrittskarten für Repertoire-Vorstellungen sind zu Preisen von 5 bis 129 Euro erhältlich, Premieren, Gala- und Sonderveranstaltungen kosten bis 219 Euro.
Ein vorgezogener Verkauf für Einzelkarten der Vorstellungen im September und Oktober 2016, sowie für alle Konzerte der Spielzeit 2016/2017 des Philharmonischen Staatsorchesters in der Laeiszhalle, beginnt am Montag, 6. Juni 2016. Der Vorverkauf für die Ballett-Werkstätten findet am 6. Juni statt, Annahmefrist der Bestellungen für die Nijinsky-Gala ist vom 8. - 11. Juni. Der Jahresvorverkauf für Abonnenten beginnt am Montag, 5. September 2016, der allgemeine Jahresvorkauf am 12. September 2016.
Einen Einblick in die Saisonbroschüren ab sofort im Web: www.staatsoper-hamburg.de oder www.hamburgerballett.de oder www.staatsorchester-hamburg.de
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