Hamburg-Rahlstedt lädt zur Skulpturen-Tour ein

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Rahlstedt bringt Kunst in den Hamburger Alltag und lädt alle Hamburger ein, den Stadtteil zu entdecken Grafik: wb

Zu den Highlights der Kulturwochen im Nordosten der Hansestadt gehört eine Kunststunde zu Fuß durch den Stadtteil

Von Karen Grell
Rahlstedt
In den Rahlstedt-Arkaden wurde der „Figurendialog“ mit Skulpturen der Künstler Heinz Schrand (90), Hanno Edelmann (1923-2013) und Bernd Stöcker eröffnet. Bis zum Januar 2017 werden die Figuren in der Rahlstedter Innenstadt zu sehen sein. Danach hofft Carmen Hansch, Vorsitzende des Rahlstedter Kulturvereins, dass sich Sponsoren finden werden, um zumindest eine oder zwei der Werke im Stadtteil behalten zu können. „Ich werde persönlich herumgehen und nach Sponsoren suchen“, sagt Karel Maderyc, der selber als Künstler im Stadtteil aktiv ist.

Rahlstedt bringt Kunst in den Alltag


Das besondere an dieser Ausstellung sei die Vielfalt der unterschiedlichen Arbeiten, erklärte Gerhard Fuchs, der mit Carmen Hansch und Bernd Stöcker sowie zahlreichen Sponsoren den Figurendialog konzipiert hat. Fuchs erinnerte daran, dass es meist Denkmäler sind, die über längere Zeit im öffentlichen Raum zu sehen sind. Bernd Stöcker, der schon durch die Figur „Eva“ in Rahlstedt bekannt ist, hatte dann die Idee, die Werke über fünf Monate im Quartier zu belassen. „Rahlstedt verdient diese Ausstellung“, wirbt Gerhard Fuchs in der Hoffnung, es mögen sich Unterstützer finden. „Bei den plastischen Figuren muss der Bildhauer darauf achten, wie die Figur von allen Seiten wirkt“, erklärt Bernd Stöcker den Unterschied zum Bild.

Das Programm als pdf-Download


Eine Zeichnung sei da viel weniger aufwendig und unmittelbarer. So kann der Besucher des Skulpturenrundgangs auch immer wieder neue Fassetten der Figuren erleben. Ein Umrunden der Werke lohnt sich in jedem Fall. Die alte Ida Ehre zum Beispiel hat nämlich nicht nur ihr schönes Gesicht zu zeigen, sondern auch die Maske auf dem Hinterkopf dabei. „In einer Zeit, in der wir immer mehr automatisiert werden, ist die Kunst ein guter Kontrapunkt“, meint Bernd Stöcker, denn Kunst entstehe eben keinesfalls automatisch. Der als Rundgang angelegte „Figurendialog“ ist Teil der Rahlstedter Kulturwochen, die bis zum 9. Oktober Musik, Ausstellungen, Lesungen und Kinderprogramm bieten. Wer den Rundgang im Ausstellungsraum in den Bahnhofsarkaden beginnt, kann ihn dort auch beenden. Dort sind Skultpuren von Hanno Edelmann und Zeichnungen von Bernd Stöcker ausgestellt. Die Patenschaft dafür hat der Kulturverein übernommen.

Weitere Infos: Rahlstedter Kulturverein; Das Kultur-Programm im pdf-Format

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