Jugendtheater zeigt „Endstation Glück“

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Die jungen Tänzerinnen in einer Szene der neuen Produktion Foto: Kay Brockmann

Aufführung im Jenfeld-Haus am 16. Juli

Jenfeld Das Wandsbeker Jugendtheater Tarantella hat sich in seiner neuen Produktion mit dem „Glück“ auseinandergesetzt. Am Sonnabend, 16. Juli, führen sie das Stück im Jenfeld-Haus auf. Die Philosophie des Glücks zählt zu den Kernelementen der Philosophie, denn das Streben nach Glück ist eine uralte Sehnsucht des Menschen. Platon, ein Schüler Sokrates (428 - 348 vor Chr.) meinte, der Mensch könne nur dann glücklich sein, wenn Vernunft, Wille und Begehren gleichgewichtig verteilt vorhanden seien, während Marc Aurel (römischer Kaiser, 121-180) bekundete: Das Glück deines Lebens wird bestimmt durch die Beschaffenheit deiner Gedanken. Auf dem Büchermarkt gibt es mittlerweile unzählige Anleitungen zum Glücklichsein, während die Glückswissenschaft hingegen Glück definiert als einen Cocktail der Botenstoffe Dopamin, Noradrenalin, Serotonin und-Endorphin. Kann man sich also tatsächlich glücklich essen (Happy Food) durch die Nahrungsaufnahme der Aminosäure Tryptophan als Rohstoff für die Bildung von Serotonin? Das Jugendtheater begab sich auf die Suche und forschte nach: Wie definieren Menschen Glück? Welche Wege werden gegangen? Ist Glück haltbar? Oder nur eine Illusion, da sich Mensch und Materie in stetiger Veränderung befinden? Findet man Glück tatsächlich im Äußeren? Oder definiert Glück eher die eigene grundlegende Fähigkeit, Glück im inneren Herzen empfinden zu können? Kann das jeder? Kann man es auch verlieren und in diesem Fall wieder erlangen? Und wenn – wie ? Ein Mädchen wartet an einer Bushaltestelle. Auf einem Koffer sitzend. Die Endstation heißt Glück. (wb)

Sonnabend, 16. Juli, 17.30 Uhr, Jenfeld-Haus, Charlottenburger Straße 1. Eintritt: 5 Euro für Kinder, 6,50 Euro für Erwachsene. Vorbestellungen per Mail an: vorbestellung@tarantella.de oder Telefon 656 57 58. Weitere Infos: www.tarantella.de
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