Musikfest Wandsbek startet am 1. Oktober

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Der Kantor Andreas Fabienke hat am 3. Oktober ein Heimspiel in der Kreuzkirche Foto: privat
 
Der Chor „Monday Monday“ ist am Mittwoch, 12. Oktober beim Musikfestival mit Gospels zu hören Foto: © Monday Monday

Bis zum 15. Oktober werden auf zwölf Konzerten Musik aus aller Welt präsentiert

Wandsbek Wenn der Kantor der Kreuzkirche Andreas Fabienke zur Posaune greift und mit seiner Projekt-Band „Cinque Tromboni“ so richtig losfetzt, dann ist in Wandsbek Musikfest. „New York grüßt Wandsbek“ ist das Motto seines Konzerts am Montag, 3. Oktober, in der Kreuzkirche mit Jazz von Duke Ellington, Glen Miller und Klängen aus „Big Apple“. Fabienke ist ein gutes Beispiel für das diesjährige Konzept des Musikfestivals „Musikfest Wandsbek. Wandsbek International“. „Wir haben versucht, internationale Musik auf Wandsbek herunterzubrechen“, erklärt Gerd Hardenberg von der Kulturoffensive Hamburg. Gemeinsam mit Susanne Kilgast hat er das Festival organisiert. Seit der Gründung der „Wandsbeker Musiktage“ im Jahr 2008 wird das jährliche Musikfest in Wandsbek immer beliebter: Zuerst waren es drei Veranstaltungen, in diesem Jahr sind es zwölf Konzerte in zwei Wochen. „Wir wollen die Kulturszene in Wandsbek stärken. Die Veranstaltungen finden alle hier statt, und es treten in diesem Jahr hauptsächlich Künstler aus Wandsbek auf. Sie spielen internationale Musik, sind aber in Wandsbek zu Hause“, sagt Gerd Hardenberg. Ganz wichtig ist den Veranstaltern auch die Ansprache aller Generationen: Das Musikangebot reicht von Pop über Rock und Jazz bis hin zur Klassik, auf der Bühne stehen Hobby-Musiker und Profis. Das „Musikfest Wandsbek“ soll bewusst machen, wie umfangreich die Möglichkeiten im Bezirk sind, Musik aktiv und passiv zu leben oder zu erleben. „Wir wollen das Interesse der Wandsbeker Bürger an Musik und an seinen Musikern fördern“, so Gerd Hardenberg. Die Palette der Konzerte ist entsprechend bunt. Am Sonnabend, 1. Oktober, ist die Auftaktveranstaltung in der Marktplatz Galerie, Bramfelder Chaussee 230. Italiens Blueslady Veronica Sbergia heizt den Zuschauern mit leidenschaftlichem Bluesgesang ein. Am 3. Oktober geht es weiter mit Cinque Tromboni in der Kreuzkirche, Kantor Andreas Fabienke hat dort sein Heimspiel. Am Dienstag, 4. Oktober, heißt es wieder in der Kreuzkirche „Südamerika grüßt Wandsbek“ mit Purahei Latino. Der Operettenchor Hamburg begeistert am 5. Oktober mit „Österreich grüßt Wandsbek“ in der Kirche am Rockenhof. Die Sängergruppe unter der Leitung von Doris Vetter ist einer der großen Konzertchöre Hamburgs und hat Arien und Chorszenen aus „Im weißen Rössl“ und andere österreichische Melodien für Wandsbeker Operettenfans vorbereitet. Am Donnerstag, 6. Oktober, geht die musikalische Reise nach Schottland. Willie Stemwade präsentiert „Songs from Scotland“ im Kulturschloss Wandsbek. Und am Sonnabend, 8. Oktober zeigt die Wandsbeker Jugend, was sie musikalisch drauf hat: Europa-Melodien erklingen auf der Bühne der Volkshochschule in Farmsen. Die Kinder und Jugendlichen haben ihr musikalisches Handwerk in Wandsbeker Musikschulen wie der Tanzbrücke gelernt. Klassisch wird das „Musikfest Wandsbek“ mit dem Oktettabend im Sasel-Haus, dort spielen am Sonntag, 9. Oktober, das Minetti und das Aris Quartett Werke von Mozart, Haydn und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Die Highlights der zweiten Festival-Woche sind die großen Chorabende am Montag, 10. Oktober, mit dem Bramfelder Seemannschor in der Kreuzkirche und am Mittwoch, 12. Oktober mit den Gospel-Chören „Monday Monday“ und „Gospel on Earth“ in der Kirche Alt-Rahl-stedt. Am 14. Oktober rockt die Band „Kota Connection“ im Stadtteilhaus “Brakula”. Am 15. Oktober klingt das „Musikfest Wandsbek“ mit Frauke Thalacker und ihrem literarischen Gesangsabend rund um Shakespeare im Museumsdorf Volksdorf schließlich aus.

Weitere Infos: Musikfest Wandsbek
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