Nathan – bis heute weise

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Daja (Marina Ennulat) versucht herauszubekommen ob der Tempelherr (Johannes Homann) Recha liebt Foto: A.R.T

Alt-Rahlstedter Theatergruppe führt Lessing-Klassiker auf

Rahlstedt Mit dem Klassiker „Nathan der Weise“ feiert die Alt-Rahlstedter Theatergruppe (A.R.T) am kommenden Wochenende Premiere. Jedes Jahr tritt die Amateurtheatergruppe unter der Leitung der Sozialpädagogin Hanna Barthels zusammen, um ein Theaterstück auf die Bühne des Gemeindehauses der Alt-Rahlstedter Kirche zu bringen. Die Schauspieler und die Regisseurin arbeiten ehrenamtlich an dem Stück. Alle Arbeiten verrichten sie selbst, vom Kulissenbau, über den Einkauf der Requisiten bis zu der Einrichtung der komplexen Lichttechnik.

Zum Inhalt


Lessings Nathan dürfte vielen aus dem Schulunterricht noch bekannt sein. Der Spielort ist die Stadt Jerusalem. Der jüdische Händler Nathan kommt von einer Reise zurück und muss von seiner Haushälterin, der Christin Daja, erfahren, dass sein Haus abgebrannt und seine Adoptivtochter Recha dabei fast zu Tode gekommen wäre. Der junge Tempelherr Curd von Stauffen aber rettet sie. Als Nathan jedoch versucht, ihm für seine Tat zu danken, ist dieser bestürzt, sogar wütend, diese gute Tat an ein jüdisches Mädchen verschwendet zu haben. Nathan überredet ihn, Recha doch zumindest zu erlauben, ihm persönlich zu danken. Nathan und Recha bringen mit ihrer Offenheit und ihrem Verstand das Weltbild des Tempelherrn ins Wanken, und der Tempelherr verliebt sich in Recha. Nathan jedoch zeigt sich zögerlich, einer Verbindung der beiden zuzustimmen. Berühmt ist die Ringparabel: Hierbei wird Nathan zum Sultan gerufen und gefragt, welche der drei Weltreligionen die einzig wahre für ihn sei. Wer die Antwort - die Ringparabel - noch nicht kennt: hier erfährt man sie. (wb)

Termine: Sonnabend, 3. 10., 15 + 19.30 Uhr, Sonntag, 4.10., 15 Uhr, Freitag, Gemeindehaus, Rahlstedter Straße 79a. Karten zum Preis von 11 (10) bis 9 (8) Euro gibt es unter Telefon 0152-58 55 99 49 und unter www.art-hh.de
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