Rahlstedt bringt Kunst in den Hamburger Alltag

Anzeige
„Geflüster“ nennt Hanno Edelmann diese Bronze-Statue Foto: wb

Am 2. September starten die Kulturwochen. Ein Highlight ist die Skulpturenausstellung „Figurendialog“

Rahlstedt Rahlstedt ist nicht nur der größte Stadtteil im Bezirk Wandsbek, sondern auch einer der kulturell aktivsten. Besonders deutlich wird das während der 22. Rahlstedter Kulturwochen. Vom 2. September bis zum 9. Oktober zeigen sie eindrucksvoll, wie viel Kreativität in dem Stadtteil steckt. Das abwechslungsreiche Kulturprogramm hält für Kinder, Jugendliche, junggebliebene Alt- und Neurahlstedter etwas bereit. Da ist sich Carmen Hansch, die Vorsitzende des Rahlstedter Kulturvereins, sicher. Der Verein, der vor 22 Jahren diese Traditionswochen ins Leben rief und alljährlich über Monate das Programm plant, ist wiederum mit eigenen Veranstaltungen vertreten. Eine besonders ungewöhnliche: die Skulpturenausstellung „Figurendialog“. Bis Januar 2017 werden zwölf Großskulpturen der drei Rahlstedter Künstler Hanno Edelmann, Heinz Schrand und Bernd Stöcker im Rahlstedter Ortskern stehen, Denkanstöße geben, zu Diskussionen anregen, die Betrachter berühren. Gemeinsam mit Gerhard Fuchs als Projektleiter und dem Bildhauer und Kurator Bernd Stöcker hat der Rahlstedter Kulturverein diese Idee entwickelt und gemeinsam mit vielen Unterstützern realisiert. „Kunst zu den Menschen bringen, in den Alltag hinein, ohne Eintritt. Das ist Stadtteilkultur in ihrer schönsten Weise“, sagt Carmen Hansch. Die Skulpturenausstellung ist als Rundweg konzipiert. Beginnend mit dem Innen- und Außenbereich der Haspa in der Rahlstedter Bahnhofstraße, dem ZOB, dem Helmut-Steidl-Platz, in der Schweriner Straße, Bei den Wandseterrassen, hinein in das Rahlstedt Center mit Skulpturen von Heinz Schrand, dann in die Mecklenburger Straße und zur Bücherhalle Rahlstedt. Im Ausstellungraum in den Bahnhofsarkaden am Helmut-Steidl-Platz ist am 3. September, 11 Uhr, die Vernissage zur Skulp-turenausstellung. „Die Kulturwochen leben davon, dass sich viele beteiligen. Das ist wieder auf beeindruckende Weise geschehen“, schreibt Hansch in ihrem Grußwort. Und nennt als Beispiele das Konzert „Eine kleine Nachtmusik“ mit großen und kleinen Künstlern in der Kirche Mariä Himmelfahrt oder einen Liederabend über Frauen in der Martinskirche, das Nachbarschaftsfest in Hohenhorst, Meditation im Wehlbrook, das musikalische Zwischenspiel mit der KulturWerk-Jazzcombo, die Lichtbildervorträge in der Parkresidenz, im BiM und der Bücherhalle oder die Chöre in den Schulen und Plattdeutsch bei Haus und Grund. (wb)

Weitere Infos: 22. Rahlstedter Kulturwochen
1
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige