Rückkehr ins Berner Schloss

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Wieder offen für die Kultur: das Berner „Schloss“ Foto: tel

Konzerte, Theater und Literatur: Berner Kulturkreis stellt Programm vor

Von Michael Hertel
Berne
In Sachen Stadtteilkultur fängt das Jahr 2016 für Berne gut an: Zwar sind die Außenarbeiten am „Berner Schloss“ noch nicht vollendet. Aber im Innern ist alles fertig, und so kann das Jahresprogramm 2016 des „Kulturkreises Berner Schloss“ auch den Namenspatron als Spielstätte erstmals seit fünf Jahren wieder einbeziehen. Insgesamt bietet der Kulturkreis sechs Veranstaltungen mit neun Vorstellungen. Am Sonntag, 7. Februar geht's denn auch gleich los im „Schloss“ (Berner Allee 31A), das eigentlich ein um 1870 entstandenes Gutshaus ist: Um 15.30 Uhr stehen Achim Amme und Ulrich Kodjo Wendt mit ihrem frechen und immer überraschenden Ringelnatz-Programm auf der portablen Bühne.
Am 17. April wird das Publikum im Gemeinschaftshaus Berne (Karlshöher Weg 3) unter dem Motto „Auf zum weißen Rössl“ in die bunte Welt der Operette entführt. Am 5. Juni kommen ebenfalls im Gemeinschaftshaus die Freunde des Jazz voll auf ihre Kosten, wenn es unter dem Titel „Jazz is my voice“ mit dem Lübecker Trio „Swingin'Words“ um die Gershwin-Story geht. Unter dem Titel „Bis in die Puppen“ verspricht die Hamburger Puppenspielerin, Kabarettistin und Sängerin Andrea Bongers am 25. September im „Schloss“ satirische Songs, hinreißend-hintergründige Puppencomedy und intelligentes Frauenkabarett. Am 23. Oktober (Gemeinschaftshaus) reisen die vier Saxophonisten von „Classic4Sax“ musikalisch „In 80 Minuten um die Welt“. Den Saisonabschluss machen die beliebten Oldenfelder Theater- und Fernsehschauspieler Christiane Leuchtmann und Hans-Peter Korff mit ihrem Programm „Advent, Advent“. Auf dem „Schloss“-Programm stehen dann heitere Lyrik und Prosa zur Vorweihnachtszeit.

240 Vereins-Mitglieder


Mitglieder haben wie bisher den doppelten Vorteil: Sie kommen früher an die Karten und zahlen statt 12 Euro nur 9 Euro. „Ob Künstler oder Besucher – alle sind froh, dass das Schloss wieder geöffnet ist“, sagt Uwe Völsch (75), seit 2003 für das Programm verantwortlich und seit 2005 der Erste Vorsitzende des Kulturkreises, der einst aus der Initiative „Rettet das Berner Schloss“ hervorging. Rund 240 Mitglieder hat der Verein heute, die natürlich zu den fleißigsten Besuchern der Vorstellungen gehören. „Über die Jahre gab es schon einige Higlights mit Künstlern, die wir uns heute nicht mehr leisten könnten“, berichtet Völsch. Das Kulturjahr 2016 verspricht dennoch ein gutes zu werden.

Weitere Informationen finden Interessenten unter www.kulturkreis-berner-schloss.de
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