20 Jahre gelebte Freundschaft

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Ingrid Voss, die Vorsitzende des Freundeskreises Pflegeheim Wandsbek-Marienthal e.V. sieht auf 20 Jahre erfolgreiche Vereinsarbeit zurück. Foto: Netzow

Freundeskreis organisiert Angebote für Heimbewohner

Von Kirsten Netzow
Marienthal. Die Situation von alten und pflegebedürftigen Menschen zu verbessern, ist den Mitgliedern des Freundeskreises Pflegeheim Wandsbek-Marienthal e.V. eine Herzensangelegenheit. Seit 20 Jahren engagiert sich der Verein ehrenamtlich für die rund 300 Bewohner der Einrichtung ‚Pflegen und Wohnen Husarendenkmal’.
Der Freundeskreis ergänzt die bestehenden Veranstaltungsangebote der Einrichtung durch finanzielle Zuwendungen, die ausschließlich durch die Mitgliedsbeiträge erfolgen. „Wir haben stets unsere Kasse gut geführt“, sagt die Vereinsvorsitzende Ingrid Voss nicht ohne Stolz. So konnten in den 20 Jahren des Vereinsbestehens unterschiedliche Projekte realisiert und viele Anschaffungen für die Senioreneinrichtung getätigt werden- begonnen mit der Finanzierung einer neuen Videokamera über den Kauf eines Großbildfernsehers bis zur Anschaffung eines behindertengerechten Heimbusses. Im Therapiebereich werden Hilfsmittel bereitgestellt, Ausflüge nach Sylt und Büsum ermöglicht oder Eintrittskarten für Schmidts Tivoli angeboten. Besonders gut wird auch die Versorgung der Bewohner mit Büchern in der rollenden Bibliothek angenommen, die von einem Mitglied des Freundeskreises betrieben wird. Vereinzelt erfuhr der Verein in der Vergangenheit auch finanzielle Unterstützung von außen. So beteiligte sich die Hamburger Sparkasse an der Errichtung eines ‚Raumes der Stille’ für das Heim, die katholische Kirche St. Joseph stiftete hierfür ein Madonnengemälde. Regelmäßig erfreut ein Drehorgelspieler besonders die bettlägerigen Bewohner. „Die Menschen werden durch diese Angebote abgelenkt, fühlen sich nicht so isoliert. Wir möchten ihnen Entspannung und Unterhaltung ermöglichen“, so die Vereinsvorsitzende. Sie selbst ist dem Heim und den Menschen dort schon seit Jahren verbunden, ihre Mutter lebte viele Jahre hier.
Zurzeit zählt der Verein 41 Mitglieder, die meisten sind Angehörige von Heimbewohnern. Fast alle der Gründungsmitglieder sind noch aktiv. „Wir sind ein treuer, zusammengeschweißter Verein“ sagt Ingrid Voss. Neben der Leitung des Freundeskreises hat die 73-Jährige den Vorsitz des Bürgervereins Wandsbek inne. Dass der Freundeskreis eine größere Bekanntheit in der Öffentlichkeit fände, darüber würde sie sich freuen. Vereinzelt gelingt es der engagierten Rentnerin, interessierte Personen, beispielsweise aus der Nachbarschaft, als Mitglied zu werben. Ein Informationsflyer über den Verein ist derzeit in Planung.
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