26. Bramfelder Stadtteilfest: Petrus war den Festen (fast) gnädig

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Mutiger Nachwuchs: Felix (2) konnte nicht genug von der Rutsche bekommen Foto: tel

Viel Spiel und Spaß bei den Stadtteilfeiern am Appelhoff und auf dem Bramfelder Maktplatz

Bramfeld/Steilshoop Was für ein tolles Wochenende: erst wurde am Appelhoffweiher Party gemacht, dann feierte ganz Bramfeld auf dem Marktplatz mit vielen Besuchern und Attraktionen für Jung und Alt. Sogar Petrus hatte ein Einsehen und ließ beide Veranstaltungen mit Sonnenstrahlen starten. Leider nicht verschont von den Wetterkapriolen dieser Tage blieb das Open-Air-Konzert am Vorabend zur Bramfelder Sause – vor dem finalen Auftritt von „House on a Hill“ kamen Sturzbäche vom Himmel und die Band musste von der Bühne in ein Zelt flüchten. Das tat der guten Stimmung auf dem Marktplatz aber keinen Abbruch.
Viele Besucher kamen am Sonntag schon pünktlich um 10 Uhr zum traditonellen Gottesdienst mit einer beeindruckenden Predigt von Pastor Heiko Landwehr (Osterkirche). Anschließend lockten ein vielfältiges Bühnenprogramm sowie mehr als 40 Stände von Vereinen, Initiativen und Parteien unter dem Motto „Schlendern, Schlemmen und Schnacken“ zum Besuch. Bei der Jugend besonders begehrt waren die Hüpfburg und die Schussgeschwindigkeitsmessung vom HSV sowie der Fahrradparcours der Jugendverkehrsschule. Die Freiwillige Feuerwehr Bramfeld war mit einem Einsatzfahrzeug dabei und lockte mit viel Technik rund ums Löschen und Retten. Am Brakula-Stand konnten sich die Besucher über den Stand der Sanierungsarbeiten und die damit verbundene Spendenaktion „Bausteine“ informieren. Das Historische Kinderprojekt vom Stadtteilarchiv Bramfeld stellte sein neues Audioprojekt „So klingt Bramfeld“ vor. Anja Jacobi von der Marktplatz Galerie resümierte: „Das Festwochenende war ein voller Erfolg: die Besucherzahlen stimmten, das Bühnenprogramm hat Spaß gemacht, und der erhoffte Synergieeffekt zwischen Stadtteilfest und KulturBörse hat auch funktioniert.“Tags zuvor hatte der Stadtteilbeirat zum Fest am Appelhoffweiher eingeladen. Eröffnet wurde es mit der Einweihung einer „Kennenlernbank“ neben dem Bootshaus am See. Stadtmissionspastor Ulrich Reuter: „Wir wollen mit der Bank den Zusammenhalt im Ortsteil stärken. Wer sich auf diese Bank setzt, darf auf Gesprächspartner hoffen.“ Vom Seifenblasen über das Fußball-Spontanturnier bis zum Paddeln auf dem See standen vor allem Jugendliche bei den Veranstaltern im Mittelpunkt. Was bei strahlendem Sonnenschein begann, endete am Abend mit einer Dusche. (tel)
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