Änderungen auf dem Weg

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So sah der bisherige Plan aus. Nun gibt es Änderungen Repro: kg

Konzept für Victoriapark in Großlohe wird überarbeitet

Wandsbek/Rahlstedt Die Planungen für das Gewerbegebiet Victoriapark in Großlohe werden an einigen Punkten geändert. Der Ausbau des Ring 3 sei endgültig vom Tisch, erklärte im Planungsausschuss ein Vertreter des Bezirksamtes. Die bislang ungenutzte Fläche am Merkurpark soll deshalb als Grün- und Spielfläche genutzt werden. Dorthin könne auch das Erdbeerfeld an der Stapelfelder Straße verlegt werden. Es sei zudem Platz für den geplanten Interkulturellen Gemeinschaftsgarten. Gleichzeitig soll die „Große Heide“ am Stadtrand als Naherholungsgebiet aufgewertet werden. Damit werden Kritikpunkte und Anregungen der öffentlichen Plandiskussion im Stadtteil aufgenommen. Zu Beginn der Sitzung im Planungsausschuss machten erneut Bürger ihrem Unmut Luft. Es werde unwiederbringlich Kulturlandschaft zerstört und es fehlten Ausgleichsflächen, hieß es. „Wir sind nicht gegen Gewerbegebiete, aber hier passt es einfach nicht“, schloss sich Philip Buse von der CDU der Kritik an. Seine Fraktion werde den Plänen nicht zustimmen. Rainer Schünemann von der SPD verwies auf die Chance, Jobs für ungelernte Arbeitskräfte zu schaffen. Auch der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Karl-Heinz Warnholz sei für den Gewerbepark. „Wir haben Bauchgrummeln bei der Entscheidung, aber es ist die beste Lösung der schlechten“, sagte Oliver Schweim von den Grünen. Seine Partei sei für eine Fortführung des Bebauungsplans.

2.500 neue Jobs?


Ein Vertreter der Verwaltung erklärte, Hamburg brauche Gewerbeflächen. Der Bedarf liege vor. In Großlohe könnten bis zu 2.500 neue Jobs entstehen. Auf keinen Fall sollen Logistikunternehmen angesiedelt werden, sondern Dienstleistungs- und Produktionsbetriebe. Der Victoriapark soll nicht von der Müllverbrennungsanlage sondern von einem Blockheizkraftwerk mit Energie versorgt werden. Die weitere Planung, auch in Sachen Verkehrsanbindung, ist Thema in der Bezirksversammlung am Donnerstag, 14. Juli, ab 18 Uhr im Bürgersaal Wandsbek. (rg)
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