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Rebecca Kube wird sich während ihres Freiwilligen Ökologischen Jahres im Botanischen Sondergarten unter anderem mit der Auswertung der Einsendungen zur Giftpflanze des Jahres beschäftigen.

FÖJ im Botanischen Sondergarten

Von Christa Möller
Wandsbek. Mal in einer Großstadt arbeiten, das wollte Rebecca Kube nach dem Abitur. „Ich möchte auf jeden Fall studieren, weiß aber noch nicht, in welche Richtung“, sagt die junge Frau aus Karlsruhe, die sich deshalb erstmal für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) entschieden hat.
Seit dem ersten August arbeitet sie im Botanischen Sondergarten Wandsbek. Ihre Abi-Hauptfächer, Sprachen und Geschichte, hatten zwar nichts mit Pflanzen zu tun, aber sie fühlt sich im Grünen wohl und hat sich schnell eingelebt.
Vielseitige Tätigkeit
„Es ist sehr vielschichtig. Ich habe schon Flyer neu gemacht und beim Schulfest an der Eichtalschule hatten wir einen Infostand. Außerdem habe ich ein Quiz für Kinder zusammengebastelt, das hat total viel Spaß gemacht.“ Und immer mal wieder sind Plakate zu aktualisieren. Zukünftig wird sie auch Führungen für Kinder anbieten, Stichworte sind Bäume, Blüten, Früchte, Fühlen und Riechen. „Das hat mich am meisten gereizt, weil ich glaube, dass man dadurch selbst etwas lernen kann.“
Aber natürlich steht auch mal Verwaltungsarbeit auf dem Plan. So sind unter anderem die Stimmzettel für die „Giftpflanze des Jahres“ auszuwerten. Aber Rebecca Kube wird auch eine kleine Ausstellung konzipieren, wie Helge Masch, Leiter des Botanischen Sondergartens, erklärt.

Wunsch erfüllt
Als Thema hat die Karlsruherin die verschiedenen Funktionen von Blättern und die Anpassung an ihre Umgebung ins Auge gefasst. Und dann ist auch noch einiges vorzubereiten für die Internationale Gartenschau 2013 in Hamburg, deren Begleitprojekt der Botanische Sondergarten ist. Auch dabei wird Rebecca Kube Helge Masch unterstützen. Gegen zwanzig Mitbewerber, ein Viertel davon männlich, hat sich die Karsruher Abiturientin, die jetzt in einer Wohngemeinschaft im Stadtteil lebt, durchgesetzt. In ihrer Freizeit geht sie joggen oder macht Leichtathletik und trifft sich mit Freunden. „Ich habe schon viele Leute kennengelernt, bin jedes Wochenende unterwegs“, stellt sie zufrieden fest. Für die 56 FÖJ-Stellen in Hamburg gab es in diesem Jahr circa 400 Bewerber, weiß Helge Masch. Jeder konnte drei Wunsch-
einsatzstellen angeben. Bei Rebecca Kube stand der Botanische Sondergarten auf Platz 1.
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