Alles wieder blitzblank in Bramfeld, Farmsen und Berne

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Brigitte Friedrich (l.) und Hans-Otto Schurwanz (6.v.l.) vom Bürgervereinsvorstand luden zum Müllsammeln im Herzen Farmsens ein Foto: tel

Schüler, Bürger und Politiker räumten Stadtteile mit auf

Bramfeld/Farmsen/Berne Hamburg räumt auf: Bei schönstem Wetter beteiligten sich am Wochenende auch im Bezirk Wandsbek viele Bürger an Norddeutschlands größtem Frühjahrsputz. Mit Greifzangen, Handschuhen und Müllsäcken bewaffnet, durchstreiften sie Spielplätze, Schulhöfe, Grünanlagen und Gewässerufer, um die Hansestadt für die Freiluftsaison topfit zu machen. So lud die SPD Berne Mitglieder und Anwohner zum Säubern in den Gutspark, wo die Erwachsenen tatkräftige Unterstützung von der Berner Jungendfeuerwehr unter Leitung von Michael Knabe (32) bekamen. „Wir sind mit dabei, seitdem es diese Veranstaltung gibt“, berichtete Knabe stolz. Nach zweistündiger Abfalljagd gab‘s auf der Wache für alle Helfer heiße Würstchen. Auch in Farmsen wurde dem Müll von Helferinnen und Helfern eine saubere Abfuhr erteilt. Vor der Eissporthalle versammelten sich rund zwei Dutzend Mitglieder des Bürgervereins Farmsen-Berne in schicken Signalwesten, um nach kurzer Einweisung durch den Vorsitzenden Hans-Otto Schurwanz die nahen Grünanlagen zu durchstreifen. „Hamburg räumt auf, und Farmsen-Berne macht mit“ lautete das Motto. „Wir sind ganz zufrieden mit der Beteiligung. Es gab Jahre, da sammelte nur der Vorstand“, erklärte Schurwanz launig. Gestartet war die diesjährige Aktion „Hamburg räumt auf“ bereits Anfang April. Zu den fleißigsten Müllsammlern in Bramfeld und Steilshoop zählten die Schüler der Grundschulen Eeenstock (sie sammelten am Rückhaltebecken der Osterbek), Bramfeld (rund um den Dorfplatz), Edwin-Scharff-Ring (rund um die Schule), Appelhoff (Appelhoffweiher) und der Schule am See. Aufgeräumt wird in Hamburg schon seit 1998, und zwar überall dort, wo die Stadtreinigung nicht zuständig ist. Mit fast 66.000 Teilnehmern in 1.105 Initiativen, die es zusammen auf 321 Tonnen Müll brachten, wurde diesmal ein neuer Rekord aufgestellt. Die von Hamburger Unternehmen gestifteten 400 Sachpreise werden bis zu den Sommerferien unter allen beteiligten Initiativen verlost. (tel)
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