AMTV ist Meister

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Nicht aufzuhalten: Thiago Santos, der nach Jahreswechsel aus Norderstedt kam, beim Torwurf Foto: Hoyer
 
Die Männer des AMTV spielten eine tolle Saison. Ihr Lohn: der Aufstieg Foto: Hoyer

Handballer steigen als souveräner Tabellenerster in die Oberliga auf

Von Thomas Hoyer
Rahlstedt
Die Handballer des AMTV sind als Meister der Hamburg-Liga in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein aufgestiegen. Am vergangenen Sonnabend bekleckerten sich die Rahlstedter in der vorletzten, für sie bedeutungslosen Partie allerdings nicht gerade mit Ruhm, kamen gegen die „Zweite“ der HG Hamburg-Barmbek wie im Hinspiel nicht über ein Unentschieden hinaus.
Nach Platz drei in der letzten Serie, hinter dem TV Fischbek und der HG Hamburg-Nord, hatten sich Mannschaft und Verantwortliche auch für diese Saison vorgenommen, eine gute Rolle zu spielen, obwohl das Team ganz schön umgekrempelt wurde. Mit Jan Iden, Matthias Holm, Björn v. Elm und Nicolas Cain (alle eigene „Zweite“) sowie Kai Iden (Karriereende), schieden fünf Spieler aus dem Kader aus. Neu dazu kamen die beiden Torhüter Steffen Bahr (Hamburg Lions) und Markus Englitzy (HSG Wenningsen), für den Rückraum Christoph Westerhuys (Hamburg Lions) und Marc Feldtmann (TSV Bremervörde) sowie Linksaußen Steffen Thomsen (eigene A-Jugend).

Siegesserie nach Auftaktniederlage


„Im Hinterkopf hatten wir natürlich schon den Aufstieg“, so Co-Trainer Max-Detlef Rode. „Aber nicht mit aller Macht. Vorrangig galt es die neuen Spieler zu integrieren, vorne mitzumischen und zu sehen, was geht.“ Zwar verloren die Rahlstedter gleich zum Saisonauftakt mit 29:30 beim Barmstedter MTV, doch konnte keiner ahnen, dass es bis heute die einzige Niederlage bleiben sollte. Kapitän Bastian Karolak und seine Mitstreiter fuhren in der Folge Sieg auf Sieg ein. Nur viermal gab es ein Unentschieden, so wie im torreichsten Spiel der Serie, als man sich bei der HGHB mit einem 44:44 zufrieden geben musste. Auch beim zweiten Aufeinandertreffen beider Teams am vergangenen Sonnabend in der Sporthalle Scharbeutzer Straße fielen wieder Tore wie am Fließband. 38:38 hieß es nach 60 Minuten, wobei die Gäste nicht ein einziges Mal in Führung lagen. Treffsicherste Schützen waren Marc Feldtmann (10), John Philipp Hubert und Thiago Santos (je 7). „Unsere Torhüter und unsere Deckung waren vor allem im Hinspiel praktisch nicht vorhanden“, schmunzelt Co-Trainer Max-Detlef Rode, der seinem Team beim 37:32-Erfolg über HT Norderstedt, bis zu dieser Partie einer der härtesten Widersacher im Kampf um den Titel, die wohl beste Saisonleistung bescheinigte.

Veränderungen nach Saisonende


Ein 19:19 beim Tabellenzweiten TuS Esingen Ende Februar bedeutete schon am drittletzten Spieltag Meisterschaft und Aufstieg. Herausragender Torschütze des Teams ist Rechtsaußen Torben Albers mit 122 Tore (davon zehn Siebenmeter). Auf den Plätzen folgen John-Philipp Hubert (101), Christoph Westerhuys (90), Simon Schönfeldt (90) und Steffen Thomsen (82). Auf die überragende Quote von sieben Feldtoren pro Spiel brachte es Thiago Santos, der nach Jahreswechsel von HT Norderstedt gekommen war und in sechs Einsätzen 42 Mal traf (plus sieben Siebenmeter). Der beste Wert der gesamten Liga. Pechvogel des Teams war in dieser Saison Nikolaus Mark, der einen Kreuzbandriss erlitt und daher nur sieben Partien bestreiten konnte. Letzter Saisongegner der Truppe von Trainer Goran Stojanovic ist am kommenden Sonnabend auswärts der Tabellensechste HSG Pinnau (Hinspiel 32:29). Nach bisherigen Stand der Dinge wird es nach der Saison eine Reihe von Veränderungen geben, will man in der Oberliga bestehen. Max-Detlef Rode spricht von etwa sechs Abgängen. Neue Spieler, die den Anforderungen der Oberliga gerecht werden, haben bereits ihre mündliche Zusage gegeben oder trainieren zur Probe mit.
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