Anschlusstreffer kam zu spät

Anzeige
Eilbeks Janina Günther (r.) klärt gegen Pajtesa Kameraj Foto: Thomas Hoyer

Tabellenzweiter DuWo war für die SCE-Kickerinnen eine Nummer zu groß

Von Thomas Hoyer
Eilbek
Im Hinspiel hatten die Verbandsligafußballerinnen des SC Eilbek dem Favoriten nach 0:2-Rückstand noch ein überraschendes 2:2 abgetrotzt.
Am vergangenen Sonntag war die Truppe von Trainer Javier Navarro dem Tabellenzweiten DuWo 08 aber nicht gewachsen und kassierte eine 1:2-Niederlage, die auch hätte höher ausfallen können.
Die Geschichte der ersten Halbzeit ist schnell erzählt. Die Gäste waren klar spielbestimmend, doch stand die Eilbeker Abwehr sicher, ließ kaum eine echte Chance zu. Lediglich eine verunglückte Flanke, die auf der Oberkante der Latte landete, zwei Schüsse, die Torhüterin Kerstin Schuppenhauer gut parierte (28./ 45.+2) und ein in letzter Sekunde von Annabelle Aust über das Tor abgefälschter Schuss sorgten für Gefahr. Nach dem Seitenwechsel gingen die Gastgeberinnen, die vor der Pause nur einmal vor dem gegnerischen Tor auftauchten, zumindest etwas offensiver zu Werke, In der 48. Minute kam Christina Gough zum Schuss, doch wurde der Ball abgelockt. Die nächste Chance besaßen die Gäste, als Birte Schulz freie Bahn hatte, aber das Leder über den Kasten jagte (54.). Fünf Minuten später durfte Birte dann aber doch jubeln, als sie das Leder nach Ecke von Alexandra Filippow per Kopf zum 1:0 in den Eilbeker Maschen versenkte. Zwischen der 70. und 72. Minute konnte SCE-Torhüterin Kerstin Schuppenhauer gleich drei Chancen des Tabellenzweiten vereiteln. Kurz darauf aber ließ sich das Eilbeker Urgestein von einem Distanzschuss von Birka Edler überraschen, der unter der Latte zum 2:0 einschlug (77.). Die Gastgeber steckten aber nicht auf. Christina Guogh verfehlte aus 25 Metern nur knapp das Tor. Mehr Glück hatte Annabelle Aust, der mit einem direkt verwandelten 22m-Freistoß in der 89. Minute der Anschlusstreffer gelang. Kurz vor dem Abpfiff konnte sich Eilbeks Torfrau noch einmal auszeichnen, als sie gegen Birka Edler glänzend parierte.

Personelle Probleme


In Anbetracht der Abgänge mehrerer Leistungsträgerinnen vor Beginn der Serie dürfen die SCE-Fußballerinnen mit ihrem Abschneiden zufrieden sein. Zudem musste Trainer Javier Navarro, der mit 22 Spielerinnen in die Saison gegangen war, doch diverse Ausfälle wie von Sandra Jahn (Kreuzbandriss oder Claudia Popp (Knie-OP) verkraften, so dass immer wieder Akteure aus der Bezirksligatruppe aushelfen mussten. Insgesamt kamen nicht weniger als 34 Damen zum Einsatz! Dennoch zeigte das Team einige sehr gute Leistungen, sei es im Hinspiel gegen DuWo 08 oder im Viertelfinale des Oddset-Pokals, als man dem Regionalligisten Bergedorf 85 nur 0:1 unterlag, Und das recht unglücklich durch ein Eigentor von Mannschaftsführerin Falida Gloszat. „Ich habe vor der Serie nicht erwartet, dass wir im oberen Mittelfeld mitspielen könnten“, so Trainer Javier Navarro, der nach fünf Jahren aus gesundheitlichen Gründen zum Saisonende beim SCE aufhört und von seinem Vorgänger Oliver Voigt abgelöst wird. „Meine Truppe hat sich sehr gut geschlagen. Vor der Serie hatten wir den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige