Anwohner sind verärgert

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Uta Steinhagen zeigt mit ihrer kleinen Tochter dem CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Karl-Heinz Warnholz, was „wir Anwohner und unsere Autos hier aushalten müssen“. Foto: hbz

Holperstraße „Hüllenkamp“. Politiker will helfen

Von Hubert Bätz
Rahlstedt. Uta Steinhagen in der Straße Hüllenkamp sammelt Unterschriften in ihrer Straße. Sie ärgert sich wie ihre Nachbarn über den Zustand der Straße, besonders im nördlichen Bereich: „Seit Jahren herrscht hier Flickwerk, wann bekommen wir endlich eine Straße, die einen solchen Namen verdient!“ Der letzte Winter hat der Straße besonders stark zugesetzt. Der Zustand: katastrophal. Pfützen und Löcher durchziehen die Fahrbahndecke. Kein Wunder, dass sich Uta Steinhagen freute, als Anfang Juni Straßenbauschilder aufgebaut wurden und es nach Bauarbeiten aussah. Ein Irrtum wie sich schnell herausstellte, es ging um die Siele dort. Resultat dieser Arbeiten und vorheriger Flickaktionen- die Straße ist nun eher nur einseitig befahrbar.
Schildbürgerstreich
Die Ursache: Nach den letzten beiden strengen Wintern wurde besonders auf der einen Seite die dünne Asphaltschicht oberhalb der ursprünglichen Steinpflasterung aufgebrochen, bei den Sielarbeiten wurde diese aber auf der anderen Seite entfernt. Jetzt gleiche das einer Mondlandschaft mit Kratern, sagt Ute Steinhagen. „Die Straße ist kaum passierbar“.
Was sie besonders ärgerte war die Auskunft, dass ab dem 20. August nur die einseitig entfernte Fahrbahndecke und Hausanschlüsse saniert werden sollen. Steinhausen und die Anwohner, die bereits einen Protest unterschrieben haben, sprechen von einem „Schildbürgerstreich“.
Aus diesem Grund wandten sie sich mit einem Brief und der Unterschriftenliste an den CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Karl-Heinz Warnholz. Der will nun vom Bezirksamt Wandsbek wissen, ob und wann die Straße in einen „ordentlichen Zustand gebracht wird“. Beim Bezirks-amt erklärte Sprecherin Ulrike Nowicki: „Wie üblich werden alle aufgegrabenen Fahrbahnflächen fachgerecht wieder hergestellt. Die verbleibenden Flächen bedürfen aber keiner Überarbeitung, da sie sich in einem vergleichsweise guten Zustand befinden. Aus diesem Grund befindet sich die Straße auch in keinem Programm zur Instandsetzung.“
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