Aus zwei mach eins

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Manfred Sommer, vermutlich bald einer von zwei zweiten Vorsitzenden des Wandsbeker TSV Concordia von 1881, auf der Anlage des neuen Fusionsclubs, dem Gelände von Wandsbek-Jenfeld 81. Foto: Hanke

Fusion von SC Concordia und TSV Wandsbek-Jenfeld 81 perfekt

Von Christian Hanke
Wandsbek. Die Fusion zwischen dem SC Concordia und dem TSV Wandsbek-Jenfeld 81 ist beschlossene Sache. Beide Mitgliederversammlungen haben ihre fast 100-prozentige Zustimmung gegeben. Nur bei Wandsbek-Jenfeld 81 gab es vier Enthaltungen. Um die Fusion unproblematisch zu gestalten und außerdem Grunderwerbsteuern zu sparen, hat sich der TSV Wandsbek-Jenfeld 81 aufgelöst und dem SC Concordia angeschlossen, der offiziell bestehen bleibt, allerdings unter dem neuen Fusionsnamen Wandsbeker TSV Concordia von 1881 e.V.

Vorstandswahlen

Am 14. Mai wird die erste Hauptversammlung des neuen Vereins den Vorstand wählen und die Ämter besetzen. Peter Menssing, der erste Vorsitzende des SC Concordia, wird das Amt voraussichtlich auch in dem neuen Verein ausüben. „Er verfügt aufgrund seiner beruflichen Position in einem großen Unternehmen über gute Kontakte und eignet sich daher sehr gut zum Vorsitzenden eines großen Sportvereins“, sagt Manfred Sommer, der erste Vorsitzende von Wandsbek-Jenfeld 81, der vermutlich gemeinsam mit seinem derzeitigen Vize, Torsten Sevecke, in dem Fusionsclub den zweiten Vorsitz übernehmen wird.

Synergieeffekte


„Ich bin Rentner und kann sehr gut das Tagesgeschäft vor Ort übernehmen, da Peter Menssing oft auf Geschäftsreisen ist“, erläutert Manfred Sommer. Mit Torsten Sevecke, dem Leiter des Bezirksamtes Eimsbüttel, stünde dem neuen Verein ein weiterer zweiter Vorsitzender zur Verfügung, der gute Kontakte in die Hamburger Verwaltung vorweisen kann. Hans Köster, Schatzmeister des SC Concordia, dürfte den neuen Vorstand auch in dieser Position vervollständigen.
Die Fusion beider Vereine schafft Synergieeffekte, die Geschäftsstellen und viele Abteilungen von Concordia und Wandsbek-Jenfeld 81 werden zusammengelegt. Hinter dem Zusammenschluss steht aber auch die Vision eines Wandsbeker Großvereins, der in einigen Jahren um weitere Vereine in der Region vergrößert werden könnte. In der Wandsbeker Sportinitiative arbeiten schon seit Jahren fünf, künftig vier, Clubs zusammen, bieten unter diesem Namen gemeinsam Sportkurse an. „Wir müssen dem Großraum Wandsbek gerecht werden. Wir wollen Breiten- und Leistungssport“, erklärt Manfred Sommer. Im Leistungsbereich wird der Wiederaufstieg in die Fußball-Oberliga angestrebt und auch die Nachwuchsförderung im Fußball soll, ganz in der Tradition des SC Concordia, durch die Fusion wieder aufblühen. Die Vision begeistert offenbar auch die Mitglieder der beiden Fusionsvereine. Nur die Tennis-Abteilung des SC
Concordia macht nicht mit. Rund 80 ihrer Mitglieder sind ausgetreten, wollten nicht mit zur größeren Tennisanlage des TSV Wandsbek-Jenfeld 81 umziehen.
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